Ihr Komplex sind Ihre Oberschenkel. Nicht nur finden Sie sie zu dick oder zumindest recht kräftig, sondern sie sind auch noch mit den typischen Dellen und Beulen der Orangenhaut übersät. Oje, oje, oje, eine Katastrophe… Außerdem fragen Sie sich, ob „dicke“ Oberschenkel eine Rolle bei Ihrer Cellulite spielen. Hier erfahren Sie mehr über den Zusammenhang zwischen den beiden und finden eine Antwort auf die Frage: „Muss man die Oberschenkel straffen, damit die Orangenhaut weniger sichtbar wird?“ Im weiteren Verlauf des Artikels finden Sie außerdem Tipps für den Alltag: Ernährung, Sport, Lebensgewohnheiten und gezielte Pflege. Hier kommen unsere Erklärungen und Tipps!
Körperbau und Cellulite – zwei verschiedene Dinge
Zunächst einmal: 80 bis 90 % der Frauen haben oder werden in ihrem Leben Cellulite bekommen. Die oberflächliche Lipodystrophie ist auf eine Kombination von Faktoren zurückzuführen, die hormonell, genetisch, zirkulatorisch und manchmal ernährungs- und hygienisch bedingt sind. Sie kann alle Frauen treffen, ob schlank oder mollig. Sie ist das Ergebnis einer Ansammlung von Fett und Wasser in den unteren Hautschichten, die ihr das charakteristische Dellenmuster verleiht (gemeinhin als Orangenhaut bezeichnet). Ein fast normales Phänomen und doch äußerst belastend für die weibliche Bevölkerung. So haben manche sehr schlanke Frauen eine sehr ausgeprägte Cellulite, während andere trotz ihrer Fülle keine besonders ausgeprägte Orangenhaut aufweisen. Cellulite ist ein bisschen wie eine Lotterie: Ihre Faktoren sind so zufällig und veränderlich, dass es sehr schwierig ist, vorherzusagen, wer viel oder wenig davon haben wird!
Außerdem sollte man nicht von Cellulite im Singular sprechen, sondern von Celluliten. Denn die Art der Cellulite, von der man betroffen ist, ist sehr aufschlussreich für den Lebensstil. So ist Cellulite vom wässrigen Typ nicht so sehr an die Ernährung oder den Sport gebunden, den man treibt, da sie stark von der Qualität der venolymphatischen Gesundheit der betroffenen Frau abhängt. Und die venolymphatische Insuffizienz ist hauptsächlich eine Frage der Vererbung. Man kann also unter starker Wassereinlagerung leiden und eine wässrige Cellulite entwickeln, ohne unbedingt mollig zu sein. Dennoch hat man dicke Oberschenkel, volle Gesäßbacken und dicke Beine, ohne dass diese offensichtliche Rundung auf Übergewicht oder schlechte Lebensgewohnheiten zurückzuführen ist.
Schließlich muss man wissen, was man unter „dicken Oberschenkeln“ versteht. Sind Ihre Oberschenkel dick, weil Sie unter leichtem Übergewicht leiden? Sind Sie sehr muskulös in den Oberschenkeln, aufgrund intensiver sportlicher Betätigung (Reiten, Radfahren, Krafttraining), so dass das Muskelvolumen Ihren Oberschenkeln ein aufgepolstertes und voluminöses Aussehen verleiht? Sind Sie mit einer dicken Knochenstruktur und einer kräftigen Morphologie ausgestattet, so dass Ihre Oberschenkel und Beine dick wirken? Der Grund für Ihre dicken Oberschenkel kann auch eine wichtige Information sein, die man berücksichtigen sollte. Denn eine sehr sportliche Person mit sehr ausgeprägten Quadrizeps hat weniger Chancen, Cellulite zu zeigen, als eine schlankere Person mit dünneren Oberschenkeln, aber mit chaotischen Essgewohnheiten, die zu einer ausgeprägten Fett-Cellulite führen.
Muss man die Oberschenkel straffen, um Cellulite zu beseitigen?

Die Antwort ist differenziert:
- Wenn Sie von Fett- oder Faserzellulit betroffen sind, d. h. direkt mit Ihrem Lebensstil verbunden (zu reichhaltige Ernährung, schwache oder fehlende körperliche Aktivität), dann gehören Ernährung und körperliche Aktivität zu den Ansatzpunkten, die Sie in Betracht ziehen können (lesen Sie dazu auch unsere Tipps zur Pflege der Oberschenkel).
- Dennoch bedeutet das nicht, dass Ihre Cellulite verschwindet, nur weil Sie Zentimeter vom Oberschenkelumfang verlieren. Cellulite bleibt komplex: Fett, Wasser und das Bindegewebe spielen dabei gleichermaßen eine Rolle. Ein lokalisierter Zentimeterverlust im Bereich der Oberschenkel wird nicht alles lösen und reicht nicht unbedingt aus, damit die Haut glatter aussieht oder die Dellen weniger sichtbar werden!
Dicke Oberschenkel und Cellulite: die Maßnahmen an Ihren Typ anpassen
Kräftige Oberschenkel haben nicht immer dieselbe Ursache, und entsprechend unterscheiden sich auch die passenden Ansätze. Kommt das Volumen von leichtem Übergewicht und einer Fett-Cellulite, sind Ernährung und regelmäßige Bewegung Ihre ersten Ansatzpunkte. Sind Ihre Oberschenkel vor allem muskulös oder haben Sie einen kräftigen Knochenbau, kann Krafttraining in einer Routine, die zu Ihrer Figur passt, seinen Platz finden. Schwellen Ihre Oberschenkel durch Wassereinlagerungen an, setzen Sie lieber auf Wassersport, verzichten Sie auf zu enge Kleidung und denken Sie an den kalten Wasserstrahl.
Und falls die Orangenhaut auch Ihren Po betrifft: Die folgenden Tipps gelten ebenso für diese Zone.
Was kann man tun, um Cellulite loszuwerden, wenn man dicke Oberschenkel hat?
Um das sichtbare Erscheinungsbild der Cellulite zu verringern, muss man auf ihre verschiedenen Bestandteile und/oder begünstigenden Faktoren einwirken.
1- Fokus auf die Ernährung

Ob man dicke Oberschenkel hat oder nicht, die Ernährung gehört zu einer gesunden Lebensweise. Sie sollte:
- Arm an Zucker und gesättigten Fetten sein, deren Übermaß zur Fettansammlung beitragen kann.
- Arm an Salz sein, dessen Übermaß Wassereinlagerungen begünstigen kann.
- Reich an mageren Proteinen sein.
- Gut mit Obst und Gemüse versorgt sein, als Quelle von Vitaminen und Mineralstoffen.
- Reich an Wasser sein.
Es wird daher empfohlen, rohe oder wenig verarbeitete, vielfältige Lebensmittel in die Ernährung aufzunehmen, die man selbst zubereitet (Kontrolle über die Zugabe von Salz und Fetten). Es ist auch wichtig, bis zur Sättigung zu essen, weder zu viel noch zu wenig, und keine Mahlzeiten auszulassen. Die Flüssigkeitszufuhr sollte ausreichend sein, etwa eineinhalb bis zwei Liter pro Tag – Wasser, Kräutertees, Tee, Säfte und selbstgemachte Smoothies , Brühen, Suppen.
2- Anstrengungen beim Sport
Ob man seine dicken Oberschenkel straffen, Cellulite beseitigen oder beides erreichen möchte – wichtig ist regelmäßige körperliche Aktivität. Sie sollte sich auf drei Achsen stützen:
- Tägliche Bewegung, schon allein um den Grundumsatz in Schwung zu halten und die Beine in Bewegung zu halten. Empfohlen wird daher tägliches Gehen, mindestens 30 Minuten lang. Einige Handgriffe sollten außerdem zu festen, positiven Gewohnheiten werden: Treppe statt Aufzug, Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad statt mit dem Auto, beim Telefonieren umhergehen, regelmäßig aufstehen, wenn Sie im Sitzen arbeiten…
- Längere Ausdauereinheiten, 2- bis 3-mal pro Woche. Bei Cellulite werden häufig bestimmte Sportarten genannt, etwa Wassersport (Schwimmen, Aquagym, Aquabike). Sie können sich aber ebenso für andere Aktivitäten entscheiden, zum Beispiel Radfahren, Crosstrainer, Inlineskaten, Seilspringen oder Zumba… Für mehr Abwechslung kommen auch Tanzen, Pilates oder Step infrage. Wenn Ihre Oberschenkel allerdings dick sind, weil Sie zu Wassereinlagerungen neigen, meiden Sie Sportarten mit starker Stoßbelastung (Tennis, Leichtathletik, Boxen, Seilspringen), da die Erschütterungen das Venennetz belasten können.
- Regelmäßiges Krafttraining, um die Oberschenkelmuskulatur zu kräftigen und zu festigen. Dabei werden die Muskeln der Oberschenkel gezielt beansprucht. Besonders geeignet sind Halteübungen wie der Wandsitz sowie Fitness-Übungen wie Donkey Kicks, Squats und Ausfallschritte. Denken Sie auch an Yoga, bei dem die tief liegende Muskulatur trainiert wird. Außerdem hilft es Ihnen, flexibler zu werden. Haltungen wie der Krieger II, der herabschauende Hund, der Halbmond oder der Adler eignen sich gut, um die Beine zu trainieren.
3- Allgemeine Lebensgewohnheiten

Bestimmte Aspekte der Lebensgewohnheiten können auch zur Bildung von Cellulite und/oder zur Fettansammlung im Oberschenkelbereich beitragen. So:
- Es ist wichtig, den Konsum von Giftstoffen wie Tabak und Alkohol zu reduzieren oder ganz zu stoppen. Rauchen schwächt die venolymphatische Gesundheit und verstärkt somit das Phänomen der venösen Insuffizienz, die für Cellulite verantwortlich ist. Alkohol ist extrem kalorienreich und ernährungsphysiologisch „leer“. Er bringt dem Körper nichts anderes als schnelle Zucker, die im Übermaß als Fett gespeichert werden können.
- Es ist besser, Kleidung zu tragen, die die Beine und Oberschenkel nicht zu sehr komprimiert, um die Blutzirkulation nicht zu blockieren und so Wassereinlagerungen, die für wässrige Cellulite verantwortlich sind, und/oder Oberschenkelschwellungen zu vermeiden.
- Sonne und Wärme sind nicht förderlich für Cellulite, da die Porenweite der Blutgefäße durch Wärme erhöht wird.
- Es werden kalte Duschen und kalte Wasserstrahlen von unten nach oben empfohlen, für ein angenehmes Frischegefühl an den Oberschenkeln.
- Selbstverständlich gehören guter Schlaf und das Vermeiden stressiger Situationen zu einer ausgewogenen Lebensweise. Schlechter Schlaf und Stress werden oft mit Gewichtszunahme und Cellulite in Verbindung gebracht.
4- Gezielte Pflege
Schließlich kann man sich für eine gezielte Pflegeroutine entscheiden, um „dicke“ Oberschenkel und/oder Cellulite zu pflegen.
- Wenn Sie Ihre „dicken“ Oberschenkel pflegen möchten, vereint das Pflegeprogramm für die Oberschenkel Produkte, die für diese Zone gedacht sind. Es enthält Pflegeprodukte für morgens und abends (Cryo-Gel am Morgen, Nachtcreme für die Oberschenkel am Abend). Dazu kommen 2 Gürtel für die Oberschenkel (inspiriert von Kryotherapie-Anwendungen) und eine Shorts (mit intelligenter Textiltechnologie, da mit Wirkstoffen mikroverkapselt). Abgerundet wird das Programm durch ein 21-Tage-Coaching (Sportroutinen für Beine und Oberschenkel sowie Rezepte).
- Wenn Sie Ihre Orangenhaut pflegen möchten, ist das Maxi Anti-Cellulite Paket die passende Wahl. Es enthält eine Pflegeroutine mit einem Cellulite-Peeling für 2 bis 3 Anwendungen pro Woche und einer Cryo-Cellulite-Creme zum täglichen Auftragen. Hinzu kommt eine Massageroutine: unsere unverzichtbare Schröpfglocke, um die Zonen mit Dellen zu massieren, unser Orangenhaut-Massagegerät für eine intensivere Massage und das Cellulite-Öl als Begleiter Ihrer Anti-Cellulite-Massagen. Außerdem umfasst das Paket zwei gezielte Coachings mit einem ausführlichen Cellulite-Ratgeber und einer 21-Tage-Routine (Übungen, Rezepte, Tipps).
Häufige Fragen
Wie lässt sich Cellulite an den Oberschenkeln reduzieren?
Der Artikel empfiehlt, an mehreren Punkten gleichzeitig anzusetzen: eine Ernährung mit wenig Zucker, gesättigten Fetten und Salz, regelmäßige Bewegung, ausgewogene Lebensgewohnheiten sowie eine gezielte Pflegeroutine mit Massagen. Jeder dieser Punkte wird im Abschnitt „Was kann man tun, um Cellulite loszuwerden, wenn man dicke Oberschenkel hat?“ ausführlich beschrieben.
Welcher Sport eignet sich bei dicken Oberschenkeln und Cellulite?
Das hängt davon ab, woher das Volumen Ihrer Oberschenkel kommt: Übergewicht, ausgeprägte Muskeln, ein kräftiger Knochenbau oder Wassereinlagerungen. Im Abschnitt „Anstrengungen beim Sport“ finden Sie die Arten von Aktivitäten, die Sie im Laufe der Woche kombinieren können, und auch jene, die Sie meiden sollten, wenn Sie zu Wassereinlagerungen neigen.
Meine Oberschenkel sind plötzlich dicker geworden – was tun?
Wenn sich der Umfang Ihrer Oberschenkel schnell verändert, holen Sie den Rat einer Ärztin, eines Arztes oder einer anderen medizinischen Fachperson ein, die der Ursache nachgehen kann. Die Tipps zu den Lebensgewohnheiten in diesem Artikel bleiben vernünftige Alltagsgewohnheiten: abwechslungsreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung und nicht zu enge Kleidung.
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Nützliche Kategorien: Cellulite an den Oberschenkeln, Cellulite nach Körperzone.



