Vielleicht wissen Sie es noch nicht, aber wenn Sie regelmäßig ein unangenehmes Gefühl von schweren Beinen verspüren, hängt das oft mit Ihrer Cellulite zusammen! Wassereinlagerungen im Gewebe begünstigen nämlich das Entstehen von Orangenhaut. Aber Cellulite ist kein Schicksal! Hier finden Sie ein paar einfache Gewohnheiten für den Alltag, mit denen Sie Ihre Beine und Ihre Haut pflegen können: Kräutertees, selbstgemachte Säfte, abwechslungsreiche Ernährung, weniger Salz, Fußbäder, Sport, Massagen und ätherische Öle.
Cellulite und Wassereinlagerungen: Wie hängt das zusammen?
Bei Wassereinlagerungen sammelt sich zu viel Flüssigkeit im Gewebe. Häufig äußert sich das in geschwollenen Beinen und einem Schweregefühl. Halten die Wassereinlagerungen länger an, kann die Orangenhaut deutlicher sichtbar werden. Man spricht dann von wässriger Cellulite. Beides hängt also oft zusammen, und die folgenden Tipps lassen sich ganz selbstverständlich in eine Anti-Cellulite-Routine einbauen.
Schwellen Ihre Beine stark, plötzlich oder schmerzhaft an, fragen Sie bitte eine Ärztin oder einen Arzt um Rat.
Kräutertees zum Entdecken
Löwenzahn: Diese Pflanze wird traditionell als Tee zubereitet. Geben Sie eine Handvoll getrockneter Blätter und Wurzeln in einen Liter Wasser. Lassen Sie alles 15 Minuten köcheln und anschließend ziehen. Trinken Sie dann vor jeder Mahlzeit eine Tasse.
Chicorée: Diese Pflanze bereiten Sie als Absud zu, mit 30 Gramm getrockneten, gemahlenen Wurzeln in einem Liter Wasser. Zweimal täglich eine Tasse trinken!
Tee: Ob schwarz, weiß oder grün: Mit Tee trinken Sie ganz genussvoll über den Tag verteilt. Sie können zwei Tassen täglich trinken, mit je einem Teelöffel getrockneter Blätter pro Tasse heißen Wassers.
Selbstgemachte Säfte für mehr Abwechslung

Grapefruit-, Fenchel- und Apfelsaft: Nehmen Sie eine Grapefruit, einen Apfel und ein Viertel einer Fenchelknolle. Pürieren Sie den Grapefruitsaft, den in Stücke geschnittenen Apfel und den Fenchel einige Minuten im Mixer. Abseihen und genießen! Zweimal pro Woche trinken.
Karotten-, Apfel-, Ananas-, Gurken- und Petersiliensaft: Sie brauchen 2 Karotten, 1 Gurke, 3 Stängel Petersilie, 1 Apfel und 2 Scheiben Ananas. Schneiden Sie die Zutaten in Stücke und mixen Sie sie mit einer Tasse Wasser. Am besten täglich auf nüchternen Magen trinken.
Diese Lebensmittel gehören auf den Speiseplan
Einige Lebensmittel werden in Tipps rund um wässrige Cellulite oft genannt – für eine abwechslungsreiche Ernährung. Dazu zählen unter anderem:
- Grüner Tee
- Artischocke
- Petersilie
- Zwiebel
- Karotte
- Gurke
- Spargel
- Und ganz einfach: Wasser!
Vorsicht mit Salz!

In zu großen Mengen ist Salz Ihr Feind. Wir greifen oft zu großzügig zum Salzstreuer, dabei raten gesundheitliche Empfehlungen ohnehin dazu, weniger Salz zu essen, ganz unabhängig davon, ob Sie etwas für Ihre Orangenhaut tun möchten. Meiden Sie Tiefkühl- und Fertiggerichte und ersetzen Sie Salz durch Gewürze, um Abwechslung in Ihre Küche zu bringen und Ihren Gerichten Farbe zu verleihen.
Sie suchen Alternativen zu Salz? Zitrone ist eine davon, denn die Geschmacksrezeptoren für Salzig und Sauer liegen auf der Zunge nah beieinander. Das überlistet die Sinne! Auch Samen und Kerne, ob gekeimt oder nicht, täuschen die Geschmacksknospen gut. Gewürze und Kräuter aller Art helfen ebenfalls dabei, den Gaumen umzugewöhnen und weniger salzig zu essen. Probieren Sie außerdem Selleriepulver oder Gomasio. Gomasio besteht zwar zu 5 % aus Salz, vor allem aber aus Sesam.
Getränke mit Pflanzen
Pflanzliche Getränke sind eine weitere Möglichkeit, über den Tag verteilt zu trinken. So auch unser Cellublue Drainagegetränk, das aus 6 sorgfältig ausgewählten Pflanzen besteht.
Kalium und Magnesium: Worin stecken sie?
Kalium ist ein Mineralstoff, der in vielen Lebensmitteln vorkommt und sich leicht in die Ernährung einbauen lässt. Es steckt vor allem in Früchten wie Banane, Orange und Kiwi, aber auch in Gemüse wie Avocado, Kohl und Rote Bete. Auch Kartoffeln enthalten Kalium.
Auch Magnesium steckt in der Ernährung. Sie finden es in Weizen- oder Haferkleie, Leinsamen, Koriander, Minze, Sonnenblumenkernen, Nüssen, Hülsenfrüchten oder dunkler Schokolade.
Am Abend ein Fußbad

Ein ganz einfacher Tipp: Tauchen Sie am Abend Ihre Füße in eine Schüssel mit sehr kaltem Wasser und ein paar Teelöffeln geriebenem Ingwer. Ein angenehmes kleines Ritual, um nach einem langen Tag zu entspannen!
Sport treiben
Der letzte, aber entscheidende Tipp: Sie müssen sich auch bewegen! Sport gehört dazu, um etwas gegen das Erscheinungsbild von Orangenhaut zu tun. Täglich 45 Minuten zügiges Gehen sind ein guter Anfang, um in Schwung zu kommen. Sie können aber auch abwechslungsreicher vorgehen und mit 3 bis 4 Stunden intensivem Sport pro Woche Neues ausprobieren: Aquabike, Laufen, Radfahren … Jede Sportart zählt, Hauptsache, Sie bleiben regelmäßig aktiv!
Vitamine auf dem Teller
Bestimmte Vitamine gehören, neben Magnesium und anderen Mineralstoffen, zu einer abwechslungsreichen Ernährung. Das gilt für die Vitamine D und B6. Vitamin D findet sich in Lebertran und Fisch im Allgemeinen sowie in tierischen Fetten wie Butter. Wenn Sie sich für den Zusammenhang zwischen Cellulite und Durchblutung interessieren, werfen Sie einen Blick auf unseren Artikel zu diesem Thema.
Ein kurzer Blick auf Vitamin B6: Es steckt unter anderem in Bananen, Thunfisch, Hühnchen, Sonnenblumenkernen oder Kartoffeln.
Abschließend ein Wort zu Vitamin K: Es steckt in Eiern (vor allem im Eigelb), Fleisch und Innereien, fermentiertem Soja oder Milchprodukten. Bei Venenproblemen fragen Sie bitte eine Ärztin oder einen Arzt um Rat.
Massagen zur Pflege Ihrer Beine
Wassereinlagerungen entstehen durch einen Überschuss an Flüssigkeit im Gewebe. Dieser Flüssigkeitsüberschuss führt zu geschwollenen Beinen und manchmal auch zu einer wässrigen Cellulite. In der Physiotherapie werden in solchen Fällen häufig Lymphdrainage und Pressotherapie angeboten. Lassen Sie sich dazu von Fachleuten beraten.
Für eine Massage zu Hause – kennen Sie schon das Gua Sha? Dieses Massagewerkzeug wird am Körper und auf der Haut der Beine angewendet.
Der Gua Sha aus Jadestein für eine frische und entspannende Körpermassage
- Nutzungshinweis
- Tipp
Alternativ können Sie auch die Zupfmassage wählen, von Hand oder mit unserem Massagezubehör. Für eine Massage zur Pflege Ihrer Haut zu Hause empfehlen wir Ihnen unsere Anti-Cellulite-Schröpfglocke. Sie ahmt die Zupfmassage nach und hilft so dabei, etwas gegen das Erscheinungsbild von Cellulite an den Beinen zu tun. Die Schröpfglocke ermöglicht eine zugängliche und einfach durchführbare Massage zu Hause.
Der Saugnapf, der die Manuelle Massage imitiert, 3 Minuten pro Zone
- Die Geste der Profis, zu Hause : Sie saugen, schieben und lassen los, und der Saugnapf greift die Hautfalte wie eine manuelle Massage
- Weicher Silikon, der sich an Oberschenkel, Po, Bauch und Arme anpasst
- 3 Minuten pro Zone, täglich, immer mit einem Massageöl, damit der Saugnapf gleiten kann
Ätherische Öle für die Massage
Können ätherische Öle Ihre Massageroutine bereichern? Zu den am häufigsten genannten zählen die ätherischen Öle aus Virginia-Zeder, Meerfenchel, Wacholder, Patchouli und Kampfer-Rosmarin. Einfach ein paar Tropfen in ein natürliches Pflanzenöl Ihrer Wahl geben und immer in Richtung Herz massieren. Wenn Sie sich unsicher sind (Schwangerschaft, empfindliche Haut, laufende Behandlung), fragen Sie bitte Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke um Rat.
Wassereinlagerungen: Die wichtigsten Gewohnheiten im Überblick
Kombinieren Sie lieber mehrere Gewohnheiten im Alltag, statt auf einen einzigen Tipp zu setzen:
- Beim Essen: eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse und weniger Salz.
- Beim Trinken: Wasser, Tee, Kräutertees und selbstgemachte Säfte.
- Im Alltag: zügiges Gehen oder Sport und am Abend ein kaltes Fußbad.
- Zur Pflege: Massagen von Hand oder mit einem Hilfsmittel wie der Schröpfglocke oder dem Gua Sha sowie ätherische Öle, verdünnt in einem Pflanzenöl.
Häufige Fragen
Worin stecken Kalium und Magnesium?
Kalium steckt vor allem in Obst (Banane, Orange, Kiwi) und in manchen Gemüsesorten (Avocado, Kohl, Rote Bete, Kartoffeln). Magnesium finden Sie in Weizen- oder Haferkleie, Samen und Kernen, Nüssen, Hülsenfrüchten oder dunkler Schokolade.
Muss ich ganz auf Salz verzichten?
Es geht vor allem darum, zu viel Salz zu vermeiden. Essen Sie weniger Fertig- und Tiefkühlgerichte, die oft sehr salzig sind, und würzen Sie mit Zitrone, Gewürzen, Kräutern, Samen oder Gomasio. So gewöhnen Sie Ihren Gaumen nach und nach daran, im Alltag weniger salzig zu essen.
Welcher Sport eignet sich für den Alltag?
Täglich 45 Minuten zügiges Gehen sind ein guter Anfang. Für Abwechslung sorgen 3 bis 4 Stunden intensiverer Sport pro Woche, zum Beispiel Aquabike, Laufen oder Radfahren. Hauptsache, Sie bewegen sich regelmäßig.
Was tun, wenn die Wassereinlagerungen trotz dieser Tipps bleiben?
Wenn die Schwellungen stark sind, plötzlich auftreten, schmerzen oder nicht zurückgehen, fragen Sie bitte eine Ärztin, einen Arzt oder andere medizinische Fachleute um Rat. Dort kann die Ursache abgeklärt werden und Sie werden beraten.
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