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Artischocke und Cellulite – was steckt dahinter?

Die Artischocke ist nicht nur ein Genuss auf dem Teller – sie soll auch gegen Cellulite helfen. Welche Wirkstoffe stecken dahinter, und wie setzt man sie am besten ein?

Artischocke und Cellulite – was steckt dahinter?
Inhaltsverzeichnis

Sie schmeckt köstlich im Salat, im Omelett oder auf der Pizza … Doch abgesehen von ihrem einzigartigen Aroma gilt die Artischocke auch als Verbündete der Figur. Ihr werden sogar Anti-Cellulite-Eigenschaften nachgesagt. Ist die Artischocke also wirklich ein Mittel gegen Cellulite? Vorweg ganz ehrlich: Kein Lebensmittel, keine Pflanze und kein Nahrungsergänzungsmittel lässt Cellulite verschwinden. Ein genauerer Blick auf dieses besondere Gemüse und die Vorsichtsmaßnahmen, die du kennen solltest.

Was steckt in der Artischocke?

1- Kalium

Die Artischocke ist ein Gemüse, das Kalium enthält, wie viele andere Gemüse- und Obstsorten auch. Das Thema taucht oft auf, wenn es um Wassereinlagerungen geht. Sie werden häufig als einer der Faktoren rund um Cellulite genannt, insbesondere bei der wässrigen Cellulite. Doch kein Gemüse löst dieses Thema allein: Ein abwechslungsreicher, wenig salziger Speiseplan, genug Wasser über den Tag verteilt und Bewegung zählen weit mehr als ein einzelnes Lebensmittel.

2- Eine Ballaststoffquelle

Der Ballaststoffgehalt roher Artischocken beträgt 5,40 g pro 100 g. Damit ist sie eine interessante Ballaststoffquelle. Der wichtigste Ballaststoff ist Inulin, ein löslicher Ballaststoff, der auch in Chicorée, Topinambur, Knoblauch und Zwiebeln steckt. Ballaststoffe gehören fest zu einer ausgewogenen Ernährung, am besten aus verschiedenen Quellen: Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Wenn du bisher wenig davon isst, steigere die Menge nach und nach, denn Inulin kann bei einem empfindlichen Bauch Blähungen verursachen. Und falls dich vor allem die adipöse Cellulite beschäftigt: Entscheidend ist deine Ernährung als Ganzes, nicht ein einzelnes Lebensmittel. Weitere Ideen findest du in unseren Lebensmitteln für einen flachen Bauch im Alltag.

3- Cynarin, das für die Bitternote sorgt

Die Artischocke enthält Cynarin, das ihr einen leicht bitteren Geschmack verleiht und vor allem in den Blättern steckt. Genau diese Blätter, nicht das Herz, das wir essen, werden für Kräuterzubereitungen und Nahrungsergänzungsmittel verwendet. Dort wird die Artischocke traditionell mit der Verdauung in Verbindung gebracht. Vorsicht aber vor voreiligen Schlüssen, wie man sie oft liest: Es gibt keinen Beleg dafür, dass das Essen von Artischocken Körperfett oder Dellen in der Haut beeinflusst. Wenn du Beschwerden mit der Verdauung, der Leber oder dem Cholesterin hast, sprich am besten mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

4- Die Artischocke – kalorienarm

Mit 40 kcal pro 100 g ist die Artischocke ein kalorienarmes Gemüse, wie viele andere grüne Gemüsesorten. Sie passt also gut in deine Mahlzeiten unter der Woche. Achte nur darauf, was dazu auf den Teller kommt, zum Beispiel lieber eine leichte Vinaigrette als eine reichhaltige Soße. Außerdem liefert sie Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Ein Grund mehr, sie öfter zu genießen: gedämpft, gekocht, aus der Pfanne oder im Salat.

Wie isst man die Artischocke am besten?

Rezept mit Artischocken

Die Artischockenblüte ist der essbare Teil der Pflanze, während die Blätter vor allem in der Kräuterkunde verwendet werden. Diese sind in sehr unterschiedlichen Formen erhältlich: Kapseln, getrocknete Blätter, Ampullen, Aufgüsse. Nahrungsergänzungsmittel auf Artischockenbasis ersetzen niemals eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Wenn du dich dafür entscheidest, solltest du bei der Auswahl sorgfältig vorgehen:

  • Herkunft
  • Hoher Anteil an Artischockenblättern
  • Vorzugsweise Bio-zertifiziert

Darüber hinaus gibt es bestimmte Einschränkungen bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln auf Basis von Artischockenblättern:

  • Die Einnahme ist bei Gallensteinen kontraindiziert
  • Sie wird Personen mit Empfindlichkeit gegenüber Korbblütlern (Asteraceae) nicht empfohlen – einer großen Pflanzenfamilie (Chicorée, Löwenzahn, Kamille, Distel …)
  • Frag in der Schwangerschaft, in der Stillzeit oder bei laufender Medikamenteneinnahme deine Ärztin, deinen Arzt oder in der Apotheke nach und halte dich immer an die auf der Verpackung angegebene Dosierung

1- Rezept für Artischocken-Ackerschachtelhalm-Tee

Ackerschachtelhalm, auch Zinnkraut genannt, findet man wie die Artischocke oft in traditionellen Kräutertees. Dieses warme Getränk ist vor allem eine kleine Auszeit, die du wegen des Geschmacks genießt, und keine Pflege gegen Cellulite. Schwangeren, Stillenden und Kindern wird Ackerschachtelhalm nicht empfohlen. Das gilt auch bei Nierenproblemen oder laufender Medikamenteneinnahme, wenn du nicht vorher medizinisches Fachpersonal gefragt hast. Für das Rezept benötigst du:

  • 1 Artischocke
  • 2 EL getrockneten Ackerschachtelhalm
  • 500 ml Wasser
  • 1 TL frisch gepressten Zitronensaft

Hacke die Artischocke klein und koche sie im Wasser auf. Sobald das Wasser kocht, gibst du den Ackerschachtelhalm dazu und reduzierst die Hitze. Lass alles 2–3 Minuten ziehen und schalte dann den Herd aus. Lass den Tee 15 Minuten ruhen, gieß ihn durch ein feines Sieb ab und gib den Zitronensaft dazu. Genieß ihn heiß oder lauwarm, ab und zu, als eines von vielen Getränken, und trink über den Tag verteilt weiterhin Wasser.

2- Rezept für einen Aufguss mit Artischocken- und Brennnesselblättern

Ein Kräutertee mit grünem, pflanzlichem Aroma, dessen Zutaten du leicht in der Apotheke, im Kräuterfachhandel oder im Bioladen bekommst. Brennnessel kann mit bestimmten Medikamenten in Wechselwirkung treten: Wenn du Medikamente nimmst, frag in deiner Apotheke nach. Die Zubereitung ist denkbar einfach – du brauchst nur:

Lass die Zutaten 10 Minuten in einer großen Tasse kochendem Wasser ziehen. Deck den Aufguss ab und lass ihn 5 Minuten ruhen. Gieß ihn ab und genieß ihn pur, ohne zusätzlichen Zucker. Wie bei jedem Kräutertee gilt: Wechsle die Pflanzen lieber ab, statt jeden Tag große Mengen davon zu trinken.

3- Unsere Cellulite-Kapseln

Kräutertees sind nicht so dein Ding und du greifst gern zu Nahrungsergänzungsmitteln? Dann gibt es unsere Cellulite-Kapseln. Sie enthalten Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs, sind vegan und bestehen aus Pflanzen, darunter Artischocke, grüner Tee, rotes Weinlaub und Kirschstiele. Wie jedes Nahrungsergänzungsmittel ersetzen sie weder eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung noch einen gesunden Lebensstil. Halte dich an die auf der Verpackung angegebene Tagesdosis und bewahre sie außerhalb der Reichweite kleiner Kinder auf. In der Schwangerschaft, in der Stillzeit oder bei laufender Medikamenteneinnahme hol dir vorher Rat von medizinischem Fachpersonal. Für die Pflege deiner Haut setz außerdem auf Bewegung und Massagen – entscheidend ist dabei vor allem die Regelmäßigkeit.

Bewertet mit 4,5 von 5114 Bewertungen

Das kleine Extra von innen, als Ergänzung zur Massage

  • Anwendung
  • Tipp
Ursprünglicher Preis: 29,99 €
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