Fahrradfahren: der Anti-Cellulite-Sport schlechthin?

Velo sport cellulite

Stadt, Land oder sogar Fitnessstudio … Ganz gleich, wie Ihr Alltag aussieht: Fahrradfahren ist ein zugänglicher Sport, den wirklich jede ausüben kann. Ob Sie gerade erst anfangen, Familienausflüge lieben oder als erfahrene Riderin mit dem Mountainbike die steilsten Wege meistern – Sie profitieren von den Vorzügen des Radfahrens. Allen voran von seiner beeindruckenden Wirkung auf Cellulite. Ein Blick auf die Anti-Cellulite-Vorteile der „kleinen Königin“.

Die Vorteile des Radfahrens bei Cellulite

1- Fettreserven schmelzen lassen: Tschüss, Fett!

Fahrradfahren ist ein Ausdauersport: In einem guten Tempo ausgeübt, regt es den Körper dazu an, auf seine Fettreserven zurückzugreifen, um die nötige Energie zu gewinnen. Der Effekt ist ganz logisch. Da Cellulite (vor allem Fett-Cellulite) auf einen Fettüberschuss in den Fettzellen zurückzuführen ist – der die Verformung der Dermis und damit die typische Orangenhaut verursacht –, kann sie durch regelmäßiges Radfahren sichtbar gemildert werden.

Ein weiterer Effekt, den man nicht unterschätzen sollte: der Afterburn-Effekt. Was ist das? Gemeint ist der Energieverbrauch nach dem Training. Ausdauersportarten wie Radfahren fördern einen starken Grundumsatz und dichtere, tiefer liegende Muskulatur. Und diese Muskeln brauchen Energie, um normal zu funktionieren. Je mehr Muskelmasse Sie haben, desto mehr Fett „verbrennen“ Sie – ganz ohne zusätzliche Anstrengung. Ein völlig natürlicher Mechanismus, der sich auch auf Cellulite auswirkt.

2- Die Durchblutung ankurbeln: leichte Beine!

Radfahren hilft nicht nur dabei, Fettreserven abzubauen, sondern wirkt sich auch besonders positiv auf den venösen Rückfluss und die Lymphzirkulation aus. Ein gut funktionierendes venös-lymphatisches Netzwerk kann Cellulite sichtbar mindern – vor allem dann, wenn es sich um Wasser-Cellulite.

Die Tretbewegung aktiviert das Fußgewölbe und fördert so den venösen Rückfluss. Gleichzeitig regen die Pedalbewegungen die Kontraktion der Wadenmuskulatur und der Quadrizeps an, was die Lymphzirkulation unterstützt. Und gute Durchblutung bedeutet:

  • Bessere Ausscheidung von Toxinen
  • Gute Sauerstoffversorgung des Körpers
  • Optimale Versorgung von Organen und Zellen mit Wasser
  • Minderung von Wassereinlagerungen im Gewebe

Sie sehen also: Fahrradfahren ist ein Sport, der Frauen mit Wassereinlagerungen und damit auch mit Wasser-Cellulite besonders zugutekommt.

3- Tiefenmuskulatur stärken: auf zu mehr Straffheit!

Manche Frauen sind von fibröser Cellulite betroffen. Sie sitzt tief, kann schmerzhaft sein und entsteht langfristig durch einen ungesunden Lebensstil und eine wenig ausgewogene Ernährung. Das Ergebnis: verhärtete und zahlreich vorhandene Kollagenfasern, die die Fettzellen „einschließen“ und den natürlichen Fettabbau erschweren. Diese hartnäckige Cellulite ist besonders schwer zu reduzieren.

Radfahren ist ein Ausdauersport, der die Muskulatur intensiv und umfassend beansprucht und die Silhouette tiefenwirksam tonisieren kann. Und wenn Sie zu besonders hartnäckiger Cellulite neigen, verzweifeln Sie nicht! Radfahren kann durchaus dabei helfen, das Hautbild zu verbessern!

Welches Tempo hilft gegen Cellulite?

1- Radfahren im Freien

Wie sieht also das richtige Tempo für Ihre Fahrradtouren aus? Der Körper braucht mindestens 40 Minuten Bewegung, bevor er beginnt, Fett zu verbrennen. Planen Sie daher längere Touren in moderatem Tempo ein. Um verschiedene Muskelgruppen (Po, Oberschenkel, Waden) zu fordern, sollten Sie flache Strecken, Anstiege und Abfahrten in Ihre Radtour einbauen. Zwei Fahrradeinheiten pro Woche können Ihre Haut straffer wirken lassen. Ciao, Cellulite!

2- Indoor-Cycling

Wenn Sie lieber im Studio trainieren, variieren Sie regelmäßig den Widerstand Ihres Fahrrads, um unterschiedliche Streckenverhältnisse zu „simulieren“. Sie können sich auch für RPM- oder Spinning-Einheiten entscheiden, bei denen sich schnelle und ruhigere Phasen abwechseln. Um die Wirkung von Spinning auf Cellulite zu intensivieren, sind 3 Einheiten von 30 bis 40 Minuten pro Woche ideal.

3- Fahrradfahren … aber ohne Druck!

Und wenn Sie nicht besonders sportlich sind – was absolut kein Problem ist! – können Sie trotzdem spielerisch Rad fahren (mit Ihren Kindern, Ihrer besten Freundin oder Ihrem Hund an der Seite) oder es ganz praktisch im Alltag nutzen (zum Beispiel für den Weg zur Arbeit oder zum Bäcker). Solche kurzen Fahrten nehmen dem Sportlichen den Leistungsdruck und bringen Sie dennoch in Bewegung. Genau das mag Cellulite gar nicht!

Wie lassen sich die Effekte des Radfahrens auf Cellulite verstärken?

Wenn Sie die Vorteile Ihrer Fahrradtour noch steigern möchten, gibt es nichts Besseres als eine Massage – ideal als Teil einer täglichen Anti-Cellulite-Routine. Sie können auch Behandlungen mit Elektrostimulation in Betracht ziehen, die Haut und Muskeln stimulieren. Unsere EMS-Schröpfkopf bietet übrigens die Möglichkeit, die Vorteile der Elektrostimulation schnell und unkompliziert zu Hause zu genießen!

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