Sie sind die Königin der Crunches, ernähren sich ausgewogen und glauben, ausreichend zu trinken. Trotzdem stellen Sie fest, dass die Haut an Ihrem Bauch weich und schlaff wird und dazu neigt, herunterzuhängen. Was sind die Ursachen dieser Hauterschlaffung? Und ganz allgemein: Gibt es Lösungen, um die Bauchhaut wieder zu straffen?
Sommaire
Warum erschlafft die Haut am Bauch?
Eine gedehnte Haut im Bauchbereich ist bei Frauen ein recht häufiges Phänomen. Tatsächlich ist der Bauchbereich oft von Hauterschlaffung betroffen. Sie zeigt sich auf verschiedene Weise: schlaffes Hautgefühl, knittriges Aussehen oder ein weicher, hängender Eindruck.
Diese Hauterschlaffung kann mehrere Ursachen haben. Im Bauchbereich sind die häufigsten die folgenden.
1- Hormonelle Veränderungen
Die Hormone spielen eine wesentliche Rolle für die Qualität der Haut – ihre Widerstandskraft, Festigkeit und Geschmeidigkeit. Auch die weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene und Progesteron) gewährleisten ihre kontinuierliche Feuchtigkeitsversorgung. Mit dem Eintritt der Menopause führt das allmähliche Verschwinden dieser Hormone jedoch zu trockenerer und schlaffer Haut. Das gilt auch direkt nach der Geburt, wenn die weiblichen Hormone plötzlich stark abfallen.
2- Das Alter
Es ist einer der Hauptgründe für die Hautalterung. Das Älterwerden bringt eine Reihe von Prozessen mit sich, die für die Dermis besonders belastend sind:
- Weniger Kollagenfasern
- Abnahme der Elastinfasern
- Abbau der vom Körper natürlich produzierten Hyaluronsäure (die an der Feuchtigkeitsversorgung der Haut beteiligt ist)
- Verlust von Fett- und Muskelmasse (die die Haut stützen)
Hinzu kommt die Schwerkraft: Die Haut neigt von Natur aus dazu, nach unten zu hängen.
3- Die Schwangerschaft
Sie ist einer der Hauptgründe für den Verlust an Festigkeit im Bauchbereich. Die Spannung auf der Bauchhaut ist über mehrere Monate hinweg stark und nimmt stetig zu. Kein Wunder also, dass die Bauchhaut nach der Geburt weich und gedehnt ist und Cellulite am Bauch nach der Schwangerschaft auftritt.
4- Gewichtsschwankungen
Eine schnelle und deutliche Gewichtsabnahme kann sich auf die Spannkraft der Bauchhaut auswirken. Fett „stützt“ die Haut, es ist das „Bindeglied“ zwischen Muskel und Dermis. Schmilzt dieses zu schnell dahin, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Bauch ganz weich wird – obwohl man sich eigentlich mehr Festigkeit erhofft hat. Noch ungünstiger ist es, wenn Gewichtszunahme und Gewichtsverlust sich abwechseln (der berühmte „Jo-Jo-Effekt“): Die Dermis, die einem Wechsel aus Spannung und Dehnung ausgesetzt ist, kann dadurch deutlich geschwächt werden.
5- Weitere Faktoren, die einen hängenden Bauch begünstigen
Weitere Gründe können bei gedehnter Bauchhaut ebenfalls eine Rolle spielen:
- Übermäßige Sonneneinstrahlung: UV-Strahlen verursachen Zellschäden, insbesondere an den Fibroblasten, die an der Geschmeidigkeit und Widerstandskraft der Haut beteiligt sind.
- Der Konsum von Alkohol und/oder Tabak: Alkohol trocknet aus, während Tabak freie Radikale freisetzt, die für die Hautalterung verantwortlich sind. Beides sind Schadstoffe, die den Prozess schlaffer Haut beschleunigen.
- Stress: Wiederholter Stress kann die Festigkeit der Haut beeinträchtigen. Verantwortlich ist unter anderem Cortisol im Blut, das in erhöhter Menge die Produktion von Kollagen und Elastin hemmt.
- Eine unausgewogene Ernährung: Ist Ihre Ernährung arm an Antioxidantien, essenziellen Fettsäuren, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, kann die Haut an Qualität verlieren und ihre Elastizität einbüßen.
- Die Genetik: Auch die Veranlagung kann bei Hauterschlaffung eine Rolle spielen.
- Eine schlechte Durchblutung: Eine gute Mikrozirkulation ist gleichbedeutend mit einer guten Sauerstoffversorgung des Gewebes. Ist dies nicht der Fall, kann es zu Hauterschlaffung kommen, da die Hautzellen nicht alle für ihre Funktion notwendigen Elemente (Sauerstoff, Wasser, Nährstoffe) erhalten.
Kann man die Bauchhaut ohne Operation straffen?
Eine Operation ist nicht zwingend nötig, vor allem wenn die Bauchhaut nicht zu stark gedehnt ist. Sie sollte nur als letzte Option und auf ärztliche Empfehlung hin in Betracht gezogen werden. Dennoch kann sie sinnvoll sein, wenn:
- der Bauch trotz strenger Ernährungs- und Lebensstilmaßnahmen über mehrere Monate hinweg sehr lokalisierte und hartnäckige Fettpolster aufweist
- nach sehr starkem Gewichtsverlust ein „Überschuss“ an weicher Haut sichtbar wird und hängt, ohne sich wieder zu festigen
- eine Dehnung der Bauchmuskeln auftritt – man spricht von einer Rektusdiastase
In diesen ganz bestimmten Fällen kann eine Bauchdeckenstraffung (Entfernung überschüssiger Haut) und/oder eine Fettabsaugung (Absaugen des Bauchfetts) in Betracht gezogen werden.
In anderen Fällen sollten Sport, eine ausgewogene Ernährung und gezielte Pflege helfen, die Bauchhaut zu straffen und wieder mehr Spannkraft zu erlangen.
Zu beachten ist, dass es heute nicht-invasive Techniken gibt, um Hauterschlaffung am Bauch zu behandeln. Fractional Laser, Radiofrequenz, Injektionen oder Ultraschall gehören zu den nicht-chirurgischen Methoden, die heute eingesetzt werden, um die Kollagensynthese anzuregen oder die Haut zu festigen.
Welche Sportarten eignen sich, um die Bauchhaut zu straffen?
1- Sanfte Sportarten
Wenn Sie eher sanfte Sportarten bevorzugen oder vor Kurzem entbunden haben, können viele Aktivitäten dazu beitragen, die Haut Ihres Bauchs zu straffen und zu festigen. Ziel ist es, die Bauchregion muskulär zu stärken, ohne die tiefen Muskeln zu vernachlässigen, und gleichzeitig die Mikrozirkulation im Bauchbereich anzuregen. Empfehlenswert sind daher folgende Sportarten:
- Schwimmen mit Flossen: Sie bekommen nicht nur einen strafferen Bauch, sondern können sich auch von schlaffem Po und schlaffen Oberschenkeln verabschieden! Schwimmen beansprucht Ihre Bauchmuskeln und hilft dabei, die Bauchhaut sanft zu straffen.
- Nordic Walking: Diese Sportart beansprucht die gesamte Muskelkette des Körpers. Ein zusätzlicher Vorteil: Der Einsatz von Stöcken fördert die Aktivierung der Muskulatur im Oberkörper – einschließlich der Bauchmuskeln. In der Gruppe praktiziert ist Walking noch effektiver – Sie machen Kilometer um Kilometer und plaudern dabei, was gibt es Besseres!
- Yoga: Bestimmte Positionen im Yoga (Kobra, Boot, Katze, Tiger) stärken die Bauchmuskulatur sanft und sind sehr wirksam, um die Bauchhaut zu straffen. Warum? Nicht nur, weil sie alle Bauchmuskeln beanspruchen, sondern auch, weil sie mit tiefer Atmung einhergehen, die das Gewebe gut mit Sauerstoff versorgt.
2- Intensivere Sportarten
Diese sportlichen Aktivitäten werden Frauen, die gerade entbunden haben, nicht empfohlen. Für alle anderen gilt: Wenn Sie voller Energie sind und sich einen stahlharten Bauch wünschen, sind diese Sportarten ideal!
- Pole Dance: Warum eigentlich nicht? Diese Disziplin, die Tanz und akrobatische Figuren an einer vertikalen Stange verbindet, ist hervorragend geeignet, um die Muskulatur in der Tiefe zu stärken und die Bauchhaut zu festigen. Spielerisch und sinnlich hilft Pole Dance außerdem dabei, sich wohler im eigenen Körper zu fühlen und die eigene Weiblichkeit neu zu entdecken.
- Krafttraining: Große Worte, große Wirkung! Wenn Sie die Bauchhaut straffen und Ihre Bauchmuskeln definieren möchten, gibt es nur ein Motto: Krafttraining! Ob zu Hause oder im Studio, allein oder mit Coach – alle Möglichkeiten stehen Ihnen offen.
- HIIT: Wenn Ihr Ziel darin besteht, möglichst schnell Ergebnisse zu sehen, müssen die Anstrengungen entsprechend ausfallen. HIIT ist ein intensives Training auf Intervallbasis, das viele sehr körperliche Übungen kombiniert. Diejenigen, die es praktizieren, sind sich jedoch über seine festigende Wirkung einig.
Welche natürlichen Lösungen gibt es, um die Bauchhaut zu straffen?
1- Die Ernährung
Die Bauchhaut zu straffen geht auch über eine ausgewogene Ernährung, reich an Vitaminen und Nährstoffen, die zu einer gesunden Haut beitragen. Auf den Teller gehören daher:
- Vitamine:
- A: Innereien, Käse, Eier
- B3: fettreicher Fisch, Erdnüsse, Geflügel, Kalbsleber
- B5: Innereien, Käse, Pilze, fettreicher Fisch
- C: Zitrusfrüchte, grünes Gemüse, Paprika, Kiwi, schwarze Johannisbeeren
- E: Weizenkeim-, Sonnenblumen- und Traubenkernöl, Nüsse, Avocado
- Spurenelemente:
- Selen: Meeresfrüchte, Nüsse, Vollkorngetreide, Knoblauch
- Beta-Carotin: Karotte, Melone, Süßkartoffel, Spinat, Kürbis
- Silicium: Vollkorngetreide, getrocknete Lebensmittel
- Kupfer: Kakao, Meeresfrüchte, Leber, Nüsse
- Mangan: Haferflocken, Bulgur, Ananas, Pinienkerne
- Zink: Austern, Käse, Kakao, Roggenbrot, Fleisch
- Isoflavone: besonders interessant, wenn Sie sich der Menopause nähern (Abfall der Östrogene), jedoch nur in Maßen bei einer Vorgeschichte hormonabhängiger Krebserkrankungen (Brust, Gebärmutter, Endometrium) und zu vermeiden in der Stillzeit. Sie finden sie in Soja, bestimmten Zitrusfrüchten und Leinsamen.
- Antioxidantien: Da freie Radikale der Haut schaden, ist es wichtig, sehr antioxidativ wirkende Lebensmittel zu konsumieren, etwa bestimmte Früchte (Granatapfel, rote Beeren, Trockenpflaumen), Beeren (Goji, Açaí, Holunder, Cranberry), Gewürze (Kreuzkümmel, Safran, Ingwer, Kurkuma), Kräuter (Bohnenkraut, Oregano, Minze, Thymian) und Chiasamen.
Außerdem:
- Achten Sie darauf, gut zu kauen und langsam zu essen, um die Verdauung zu erleichtern und alle Vorteile der Lebensmittel optimal zu nutzen.
- Achten Sie auf Ihren Salzkonsum, der vielfältige Auswirkungen auf den Körper hat, darunter Wassereinlagerungen und eine Beeinträchtigung der Durchblutung. Nicht ideal für die Haut, die bei schlechter Sauerstoffversorgung ihr schlaffes Erscheinungsbild behält…
- Lassen Sie keine Mahlzeiten aus. Sonst greifen Sie eher zu Lebensmitteln, die der Hautqualität schaden: Zucker, schlechte Fette, Junkfood und leere Kalorien…
- Vermeiden Sie Lebensmittel, die dazu neigen, Ihren Bauch aufzublähen, da dadurch die Haut zusätzlich unter Spannung gerät. Achten Sie aber dennoch auf ausreichend Ballaststoffe, um einem trägen Darm vorzubeugen.
- Trinken Sie Wasser und wohltuende Getränke, wie grünen Tee. Damit sich die Bauchhaut straffen kann, braucht sie regelmäßig Feuchtigkeit von innen.
2- Natürliche Pflege
Mutter Natur kann Ihnen dabei helfen, die Haut Ihres Bauchs zu straffen. Dazu tragen Sie auf diese Zone natürliche Wirkstoffe auf, die Festigkeit und Feuchtigkeit fördern:
- Ätherische Öle: Einige ätherische Öle sind besonders interessant bei Hauterschlaffung. Stellen Sie Ihre Lotion auf Basis eines Pflanzenöls und ätherischem Öl aus Zistrose, grüner Myrte, Rosmarin oder Rosenholz her. Achtung: Wenn Sie Ihr Baby stillen, sollten Sie auf ätherische Öle verzichten, da sie nicht frei von Nebenwirkungen sind.
- Natürliche Pflanzenöle: Einige Öle eignen sich besonders gut, um die Bauchhaut zu straffen. Bevorzugen Sie Arganöl mit Anti-Aging-Effekt, regenerierendes Nachtkerzenöl und festigendes Borretschöl.
- Aloe-Vera-Gel: Reich an mehr als 80 Nährstoffen ist Aloe Vera besonders feuchtigkeitsspendend und unterstützt die Erneuerung der Fibroblasten, die für die Bildung von Kollagen in der Haut verantwortlich sind.
- Rhassoul: Diese natürliche Mineralerde regt die Mikrozirkulation an und verbessert die Elastizität der Haut. Mit Blütenwasser gemischt und als Umschlag auf den Bauch aufgetragen, kann sie helfen, die Haut zu straffen.
Welche Cellublue-Produkte eignen sich, um die Bauchhaut zu straffen?
Um diese Ernährungs- und Lebensstilmaßnahmen zu ergänzen und die Bauchhaut wirksam zu straffen, gibt es nichts Besseres als eine passende Pflegeroutine. Einige unserer Produkte zielen gezielt auf Hauterschlaffung im Bauchbereich ab und schenken der Haut Ihres Bauchs wieder mehr Spannkraft!
- Unser Vibrations-Schlankheitsgerät, ausgestattet mit drei Massageaufsätzen (modellierend, entstauend und tonisierend), stimuliert die tieferen Hautschichten. Durch die Reaktivierung der Mikrozirkulation wird die Haut besser mit Sauerstoff versorgt. Indem es eine Streichmassage nachahmt, gewinnen die elastischen Fasern wieder an Spannkraft. Eine tägliche Massage kann Ihnen dabei helfen, Ihre Taille zu formen, Zentimeter zu verlieren und die Haut Ihres Bauchs deutlich zu festigen.

