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Die Blumenfeld-Matte gegen Cellulite

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Wenn es um den Kampf gegen Cellulite geht, kennen Sie sich bestens aus. Sie haben so viele Methoden ausprobiert, dass Sie stundenlang darüber sprechen könnten… Aber kennen Sie die Blumenfeld-Matte? Diese Akupressurmatte soll bei vielen Beschwerden helfen – und könnte auch bei Cellulite eine Rolle spielen. Alles über ihre Wirksamkeit erfahren Sie hier!

Was ist eine Blumenfeld-Matte?

Eine Blumenfeld-Matte ist eine Nervenstimulationsmatte, die auf den Prinzipien der Akupressur basiert. Ihren Namen verdankt sie den kleinen Blüten aus weichem Kunststoff – meist hypoallergen zertifiziertes Silikon –, die die Matte bedecken und deren spitz zulaufende Blütenblätter strategische Körperpunkte stimulieren. Eine Blumenfeld-Matte umfasst in der Regel etwa 200 bis 250 Blüten, auch Stimulatoren genannt. Allein durch das eigene Körpergewicht übt die Matte beim Hinlegen einen gleichmäßigen und gleichzeitigen Druck auf mehr als 5.000 Akupressurpunkte am Rücken aus.

Die Akupressur, eine Therapieform aus der traditionellen chinesischen Medizin, beruht auf denselben Grundsätzen wie die Akupunktur. Dabei werden gezielte Hautbereiche stimuliert, um das Chi (oder Qi), die Lebensenergie, wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Diese Bereiche sind Punkte auf sogenannten Meridianen – Energiekanälen, die den gesamten Körper durchziehen. Die Blumenfeld-Matte stimuliert in erster Linie die Akupressurpunkte am Rücken, entlang der außerordentlichen Meridiane (auch Wundermeridiane genannt):

  • Der Ren Mai, oder Konzeptionsgefäß, reguliert die psychischen Funktionen.
  • Der Du Mai, oder Gouverneursgefäß, steht in Verbindung mit gynäkologischen Beschwerden.
  • Der Chong Mai, oder Durchdringungsgefäß, steuert die Verdauungsfunktionen.
  • Der Dai Mai, oder Gürtelmeridia, steht in Verbindung mit Beschwerden im Bauchbereich und den Gelenken.

Darüber hinaus kann die Matte auch die 12 Hauptmeridiane teilweise stimulieren, die von den Füßen und Händen ausgehen und in der Leisten- und Schulterregion enden.

Welche Vorteile bietet die Blumenfeld-Matte?

Anhänger der Blumenfeld-Matte nennen drei positive Wirkungen:

  • Die Anregung der Endorphinausschüttung und die Linderung von Schmerzen.
  • Die tiefe Entspannung der Rückenmuskulatur und des gesamten Nervensystems.
  • Die Anregung der Durchblutung und des Nervenflusses.

Die Wirkung soll sich bereits nach wenigen Anwendungstagen zeigen:

  • Tiefe Entspannung und Lockerung.
  • Linderung von Schmerzen – ob akut oder chronisch, muskulär oder tendinös.
  • Verbesserter Schlaf, erholsamer und mit weniger nächtlichen Unterbrechungen.
  • Abbau von Stress und ein neues Wohlbefinden.

Aus diesem Grund setzen manche Osteopathen die Blumenfeld-Matte in ihrer therapeutischen Praxis ein.

Doch was ist mit der Wirkung auf Cellulite? Die Akupressur, auf der die Blumenfeld-Matte basiert, wirkt zumindest auf einen der Faktoren, die Cellulite begünstigen: die veno-lymphatische Zirkulation. Eine träge Venen- und Lymphzirkulation kann nämlich die Cellulite verstärken:

  • Ein schlechter venöser Rückfluss begünstigt die Durchlässigkeit der Blutgefäße. Da diese teilweise wasserhaltig sind, geben sie Flüssigkeit an das Bindegewebe ab. Es entsteht eine Wassereinlagerung, die durch den Druck hypertrophierter Fettzellen noch verstärkt wird.
  • Eine schlechte Lymphzirkulation verstärkt nicht nur die Wassereinlagerung, sondern auch die Ansammlung von Stoffwechselabfällen in den unteren Hautschichten. Durch die Übersättigung mit Wasser und Toxinen neigt die Haut dazu, ein unschönes « Orangenhaut »-Bild zu entwickeln.

Regelmäßige Anwendungen der Akupressurmatte könnten daher die veno-lymphatische Zirkulation verbessern und damit das Erscheinungsbild der Cellulite positiv beeinflussen. Die Wirkung ist jedoch am deutlichsten bei wässriger Cellulite, die direkt durch Kreislaufprobleme verursacht wird, und deutlich geringer bei adipöser Cellulite (die größtenteils auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen ist) sowie bei fibröser Cellulite (die durch eine Störung des Bindegewebes in Verbindung mit einer Fettzellhypertrophie entsteht).

Wie verwendet man die Blumenfeld-Matte gegen Cellulite?

2 bis 3 wöchentliche Anwendungen der Blumenfeld-Matte sollen genügen, um einen spürbaren Unterschied im wattigen und geschwollenen Erscheinungsbild der Cellulite zu erzielen. Jede Sitzung sollte maximal 20 Minuten dauern. Empfohlen wird außerdem, die Akupressurmatte unter Gesäß, Oberschenkel und Beine zu legen, anstatt unter den Rücken.

Die erste Anwendung kann schmerzhaft sein und deutliche Rötungen hinterlassen. Es handelt sich jedoch um einen erträglichen Schmerz und schnell abklingende Rötungen, die durch die verstärkte Durchblutung entstehen. Bei sehr empfindlicher Haut empfiehlt es sich, die Matte anfangs bekleidet zu nutzen oder mit einem Tuch abzudecken. Das Unbehagen lässt in der Regel mit der Zeit nach und weicht einem angenehmen Wärmegefühl. Nach einigen Wochen gewöhnt sich der Körper daran: Die Muskeln entspannen sich, und das Stichgefühl ist kaum noch wahrnehmbar.

Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die Blumenfeld-Matte bei folgenden Beschwerden nicht empfohlen wird:

  • Blutgerinnungsstörungen und/oder Behandlung mit Antikoagulanzien
  • Bluthochdruck mit oder ohne Behandlung mit Thrombozytenaggregationshemmern
  • Epilepsie
  • Geschädigte Haut, Hauterkrankungen, dermatologische Erkrankungen
  • Während der Schwangerschaft
  • Diabetes
  • Herzerkrankungen
  • Osteoporose
  • Magenerkrankungen

Blumenfeld-Matte und Cellulite: Alternativen und Ergänzungen

Wie Sie sicher bemerkt haben: Die Blumenfeld-Matte ist keine Anti-Cellulite-Revolution. Sie kann allenfalls dazu beitragen, das ödematöse Erscheinungsbild einer wässrigen Cellulite leicht zu verbessern, stellt jedoch keine grundlegende Behandlung dar. Ohne eine ausgewogene Ernährungsweise, eine regelmäßige Sportroutine und gezielte Cellulite-Pflege wird es schwer, den Dellen wirklich den Kampf anzusagen.

Unsere Empfehlungen sind daher klar:

  • Bevorzugen Sie selbst zubereitete Mahlzeiten auf Basis von frischem Obst und Gemüse, magerem Eiweiß und komplexen Kohlenhydraten mit niedrigem glykämischen Index.
  • Achten Sie auf Ihre Fettzufuhr und wählen Sie hochwertige Fette.
  • Verzichten Sie auf Zucker, Salz und gesättigte Fettsäuren.
  • Trinken Sie ausreichend, vor allem Wasser, Kräutertees, Tee und frisch gepresste Säfte.
  • Bewegen Sie sich täglich und etablieren Sie eine regelmäßige Spaziergangsroutine – die beste Aktivität, um eine träge Durchblutung wieder anzukurbeln.
  • Treiben Sie Sport, idealerweise 2 bis 3 Mal pro Woche.
  • Massieren Sie sich täglich, um die Entleerung der Fettzellen anzuregen, die Haut zu straffen und die Mikrozirkulation zu fördern.

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