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Anti-Cellulite-Lösungen

Hilft Planking gegen Cellulite?

Hilft Planking gegen Cellulite?
Inhaltsverzeichnis

Sofern Sie nicht in einer Höhle leben, haben Sie sicher bemerkt, dass die Begeisterung für Planking immer größer wird. Ganz einfach: In den sozialen Netzwerken dreht sich alles um diese Sportübung – Videos, Challenges, empfohlene Trainingsroutinen … Aber hat Planking eigentlich seinen Platz in einer Pflegeroutine für die Haut? Ein kurzer Blick auf diese Fitnesspraxis mit unbestreitbarem Erfolg …

Was ist Planking?

Planking ist eine Form des körperlichen Trainings, die vor allem dazu dient, bestimmte Muskeln zu stärken: Bauchmuskeln, Rückenmuskeln, manchmal aber auch die Gesäßmuskeln (Po) und die Oberschenkelmuskulatur (insbesondere den Quadrizeps). Die klassischste Übung ist ohne Zweifel das Brett, also der Unterarmstütz: Dabei stützen Sie sich mit Blick zum Boden auf die Zehenspitzen und die Unterarme, die Ellbogen liegen auf dem Boden. Wird die Planking-Übung korrekt ausgeführt, ist der Körper auf einer Linie ausgerichtet und die Muskulatur gespannt. Daneben gibt es weitere Planking-Übungen wie den Side Plank, den Wandsitz oder auch bestimmte Yoga- oder Pilates-Positionen.

Hat Planking einen Nutzen bei Cellulite?

1- Vorab ein kurzer Blick auf Cellulite

Frau bei einer Plank-Übung

Bevor wir diese Frage beantworten, rufen wir uns kurz in Erinnerung, was Cellulite genau ist. Die oberflächliche Lipodystrophie (der medizinische Fachbegriff für Cellulite) ist eine gutartige Gewebeveränderung, von der die große Mehrheit der Frauen (90 %) betroffen ist. Sie ist die Folge einer Ansammlung von Fett und Wasser in der Unterhaut. Dadurch entsteht das unebene Hautbild, das man gemeinhin als Orangenhaut bezeichnet. Sie ist also das Ergebnis von:

  • Einer Zunahme und Vermehrung der Fettzellen – die subkutanen Fettzellen sind vergrößert und verformen dadurch die unteren Schichten der Epidermis. Diese Verformung zeigt sich dann an der Hautoberfläche.
  • Einer Wassereinlagerung im Unterhautgewebe – das venös-lymphatische Netzwerk wird durch „verformtes“ Bindegewebe zusammengedrückt, sodass Flüssigkeiten (Blut, Lymphe, Wasser) nicht mehr richtig zirkulieren.
  • Einem etwas trägeren venös-lymphatischen Netzwerk – die Flüssigkeiten fließen dort weniger leicht.
  • Manchmal auch einer Fibrose – bei faseriger Cellulite zeigt sich zusätzlich eine Störung des elastischen Netzwerks (Kollagen- und Elastinfasern) des Bindegewebes. Fibrose lässt die Cellulite besonders hartnäckig wirken.

2- Planking: Welchen Platz hat es in der Routine?

Plank-Übung beim Sport

Kommen wir zum Planking. Sein Hauptmerkmal ist, dass es isometrisch ausgeführt wird, das heißt, es beruht auf einer willentlichen Muskelanspannung ohne Bewegungsausführung. Planking ist also eine statische Übung. Dadurch werden viele Muskeln gestärkt und der Körper optimal auf dynamischere sportliche Aktivitäten vorbereitet.

Um sich um das Erscheinungsbild der Haut zu kümmern, setzt man jedoch besser auf eine dynamischere Aktivität als auf einfache Planking-Sessions. Natürlich hat Planking seinen festen Platz in einer Sportroutine, da es eine anhaltende Anstrengung und echte Konzentration auf die Körperhaltung erfordert. Es bleibt jedoch eine statische Übung, bei der der Körper arbeitet, ohne Bewegungen aneinanderzureihen – anders als rhythmischere und abwechslungsreichere Sportarten. Außerdem ist Planking eher eine vorbereitende Übung als eine Möglichkeit, ein intensives, rhythmisches Cardiotraining zu absolvieren. Aus diesem ersten Grund scheint es sinnvoller, Planking mit Ausdauertraining zu kombinieren, um eine vollständigere Routine zu erhalten.

Außerdem steht Cellulite unter anderem, wie oben gesehen, mit einem trägeren venös-lymphatischen Netzwerk (Kompression der Gefäße) in Zusammenhang, das mit Wassereinlagerungen im Gewebe einhergeht. Planking wird ganz ohne Fortbewegung ausgeführt, da es eine rein statische Übung ist. Um das Training zu ergänzen und nicht den ganzen Tag unbeweglich zu bleiben, empfiehlt es sich, sich im Alltag zu bewegen. Deshalb rät man Frauen auch gern, zu gehen und zu schwimmen. Bewegung bringt so Abwechslung und Rhythmus in Ihre Sportroutine.

Aus diesem Grund ist es schlichtweg falsch zu glauben, man könne sich allein mit Planking um Cellulite kümmern.

Was können Sie zusätzlich zu Ihren Planking-Einheiten gegen Cellulite tun?

Alternative Plank-Übungen

Jedes Ziel hat seine Methode. Für eine gepflegte Silhouette geht nichts über Regelmäßigkeit. Zusätzlich zu Ihren Planking-Einheiten scheint es unerlässlich, einen Ausdauersport auszuüben. Dafür haben Sie die Qual der Wahl: Zumba, Schwimmen, Crosstrainer, Rudermaschine, Joggen … Wählen Sie einen Ausdauersport, der Ihnen Spaß macht, und trainieren Sie ihn 2- bis 3-mal pro Woche in längeren Einheiten.

Darüber hinaus ist es sehr ratsam, auf die Ernährung zu achten. Salz, Zucker und gesättigte Fette sollten eher sparsam auf dem Speiseplan stehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung (Obst, Gemüse, fettarme Milchprodukte, komplexe Kohlenhydrate, mageres Eiweiß) mit selbst zubereiteten Mahlzeiten gehört zu einem ausgewogenen Lebensstil und ergänzt Ihre Routine sinnvoll.

Außerdem mag Ihre Haut Massagen und gezielte Pflege! Unser Pack Maxi Anti-Cellulite ist eine vollständige Routine, um die Haut täglich zu pflegen. Es enthält:

Geben Sie sich Zeit und bleiben Sie bei Ihrer Routine regelmäßig dran. Kurz zusammengefasst:

  • Planking ja – aber in Kombination mit einer dynamischeren Sporteinheit.
  • Eine ausgewogene Ernährung im Alltag ist angesagt.
  • Die Anti-Cellulite-Pflege des Packs.

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