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Kapseln und Nahrungsergänzungsmittel: Was man wissen sollte

Kapseln und Nahrungsergänzungsmittel: Was man wissen sollte
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Geben wir es ruhig zu: Der Herbst macht Ihnen Sorgen… Im Sommer treiben Sie Sport, trinken viel und essen leicht, sodass es Ihnen leichtfällt, Ihre Figur zu halten. Doch wenn es kühler wird, neigen Sie dazu, es sich gemütlich zu machen, und die kleinen Pölsterchen schleichen sich zurück. Deshalb denken Sie darüber nach, eine Kur mit Schlankheitskapseln zu beginnen. Aber halten sie wirklich, was sie versprechen? Hier erfahren Sie, was hinter diesen Nahrungsergänzungsmitteln steckt, welche Hauptgruppen es gibt und welche Pflanzen sie enthalten. Sie lesen außerdem, was man realistischerweise von ihnen erwarten kann, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und welche Gewohnheiten Sie mit Ihrer Kur verbinden können.

Was versteht man unter einer Schlankheitskapsel?

Eine Schlankheitskapsel ist kein Medikament, sondern ein Nahrungsergänzungsmittel, das frei verkäuflich ist. Solche Produkte sind leicht in Apotheken, Drogerien, Reformhäusern, Bio-Läden oder Ernährungsfachgeschäften erhältlich, und natürlich auch im Internet. Wie der Name schon sagt, werden Schlankheitskapseln als Unterstützung angeboten, um die Figur zu halten. Der Begriff umfasst ein breites Spektrum an Nahrungsergänzungsmitteln, die unter ganz unterschiedlichen Bezeichnungen verkauft werden: „Fatburner“, „Appetitzügler“, „flacher Bauch“, gegen Wassereinlagerungen, für den Verdauungskomfort… Verlockende Versprechen, die man sich besser genauer ansieht. Schauen wir uns zunächst die Zusammensetzung der Schlankheitskapseln an, bevor wir ihre Wirksamkeit hinterfragen.

Welche verschiedenen Arten von Schlankheitskapseln gibt es?

Ein wichtiger Hinweis vorab: Obwohl die in Deutschland erhältlichen Schlankheitskapseln den Vorschriften für Nahrungsergänzungsmittel unterliegen, finden sich im Internet zahlreiche Präparate mit fragwürdiger Zusammensetzung. Kapseln aus natürlichen Zutaten sind daher klar zu bevorzugen.

1- Sogenannte „Fatburner“-Kapseln

Ihnen wird eine Wirkung auf zwei Ebenen zugeschrieben: Sie sollen die Thermogenese fördern und die Fettaufnahme hemmen. In der Regel enthalten sie Pflanzen mit einem hohen Gehalt an Koffein (Kaffee, Tee, Yerba Maté, Guarana, Kolanuss), dem eine Rolle bei der Lipolyse zugeschrieben wird, also beim Abbau des in den Fettzellen gespeicherten Fetts. Himbeerketon oder Ginseng gehören ebenfalls zu den sogenannten „fettverbrennenden“ Zutaten, die häufig in Schlankheitskapseln eingesetzt werden. Darüber hinaus enthalten diese Kapseln auch bestimmte Algen wie Ascophyllum und Wakame, Apfelpektin oder Rosmarin. Für handelsübliche Kapseln sind diese Wirkungen allerdings nicht belegt. Unsere Kapseln gehören zu dieser Produktgruppe.

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Kapseln mit Chrom, das zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen beiträgt

  • Chrom trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei, also von Zucker, Fetten und Proteinen aus Ihren Mahlzeiten
  • Außerdem trägt es zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei
  • Löwenzahn, Klette und Artischocke ergänzen die Rezeptur
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2- Sogenannte „appetitzügelnde“ Kapseln

Diese Kapseln enthalten in der Regel Pflanzen mit einer besonderen Eigenschaft: Sie quellen bei Kontakt mit Wasser auf und bilden ein voluminöses Gel. Man spricht dabei von Schleimstoffen. Konjak, Flohsamen (Psyllium), Blasentang, Nopal, Agar-Agar: All das sind Pflanzen und Algen, die häufig in Schlankheitskapseln verwendet werden. Ihnen wird eine Wirkung auf das Hungergefühl nachgesagt, diese Wirkung ist für diese Produkte jedoch nicht belegt.

3- Kapseln, die „gegen Wassereinlagerungen“ angeboten werden

Diese Kapseln setzen auf Pflanzen, denen harntreibende und/oder venentonisierende Eigenschaften zugeschrieben werden, ohne dass diese Wirkungen für solche Produkte belegt sind. Sie enthalten daher vor allem Pflanzen wie Orthosiphon, Mädesüß, Eschenblatt, Mausohr-Habichtskraut, Schachtelhalm, Mäusedorn, Rosskastanie, Rote Weinrebe, Kirschstiele und grünen Tee. Die Liste ist bei Weitem nicht vollständig. Wenn Ihre Beine häufig anschwellen, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, statt auf eigene Faust ein Nahrungsergänzungsmittel auszuwählen.

4- Kapseln für „Verdauungskomfort“ oder einen „flachen Bauch“

Bestimmte Kapseln werden als Begleitung der Verdauung angeboten. Sie richten sich besonders an Personen, die über eine träge Verdauung, Blähungen oder einen aufgeblähten Bauch klagen. In dieser Art von Kapseln finden sich häufig sogenannte reinigende Pflanzen wie Artischocke, Schwarzer Rettich oder Löwenzahn, aber auch Pflaume, Leinsamen, Sennesblätter, Rhabarber, Pflanzenkohle, Zimt, Fenchel oder Ingwer. Bei anhaltenden Verdauungsbeschwerden ist ärztlicher Rat sinnvoller als eine Kur mit Nahrungsergänzungsmitteln.

5- Sogenannte „Anti-Cellulite“-Kapseln

Anti-Cellulite-Kapseln enthalten oft eine Kombination aus Pflanzen, die als harntreibend gelten, sowie natürlichen Wirkstoffen, die mit der Lipolyse in Verbindung gebracht werden, ohne dass dies für diese Produkte belegt ist. Unsere Cellulite-Kapseln enthalten zum Beispiel Guarana, Rote Weinrebe und Kirschstiele.

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Was kann man von Schlankheitskapseln erwarten?

Heute stehen uns einige Antworten zur Verfügung:

  • Zunächst ist es unerlässlich, vor der Wahl von Schlankheitskapseln der Zusammensetzung große Aufmerksamkeit zu schenken. Der Anteil natürlicher Wirkstoffe in den Kapseln sollte möglichst hoch sein. Enthalten Ihre Kapseln fragwürdige chemische Zusatzstoffe oder zahlreiche Texturmittel, ist kaum damit zu rechnen, dass sie Sie zufriedenstellen.
  • Die Phytotherapie, also die Anwendung von Pflanzen, ist ein traditioneller Ansatz. Schlankheitskapseln auf Pflanzenbasis können daher Teil eines ganzheitlichen Ansatzes sein, zusammen mit einer gesunden Lebensweise.
  • Das Angebot an Schlankheitskapseln wächst stetig. Die Forschung zu Pflanzen entwickelt sich weiter und verfeinert sich. Bislang ist eine eigene Wirkung dieser Kapseln auf die Figur jedoch nicht belegt: Keine von ihnen ersetzt eine ausgewogene Ernährung und körperliche Aktivität.
  • Wenn Sie eine Kur machen, sollten Sie sie mit einigen grundlegenden gesunden Lebensgewohnheiten kombinieren: eine gesunde Lebensweise, regelmäßige körperliche Aktivität sowie eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung.

Wie unterscheidet man gute von schlechten Schlankheitskapseln?

Ein Nahrungsergänzungsmittel wählt man nicht leichtfertig aus! Achten Sie auf einige einfache Regeln, um die richtige Wahl zu treffen:

  • Die Zusammensetzung sollte Ihr wichtigstes Auswahlkriterium bleiben. Seien Sie bei unverständlichen Inhaltsstoffnamen vorsichtig, meiden Sie Zusatzstoffe (Aromen, Konservierungsmittel, Texturmittel) und setzen Sie vor allem auf das Natürliche. Informieren Sie sich außerdem über die in den Kapseln enthaltenen Pflanzen und darüber, was man tatsächlich über sie weiß, statt sich allein auf die Versprechen auf der Verpackung zu verlassen.
  • Die Herkunft ist ebenfalls ein gutes Kriterium. Werden Ihre Kapseln in einem Land mit strengen Gesundheitsstandards hergestellt, haben Sie bessere Chancen, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erhalten.
  • Ein patentierter Komplex bedeutet nur, dass seine Rezeptur geschützt ist: Für sich genommen sagt das nichts darüber aus, was Sie davon erwarten können.
  • Nutzerbewertungen können ebenfalls ein Kriterium sein. Wenn Schlankheitskapseln gute Rückmeldungen erhalten und die Erfahrungsberichte der Verbraucher positiv ausfallen (Zufriedenheit, gute Verträglichkeit…), ist das eher ein gutes Zeichen. Lesen Sie sie dennoch mit etwas Abstand, denn jeder Körper reagiert anders. Ausführliche Erfahrungsberichte, etwa zu begleitenden Gewohnheiten und zur Verträglichkeit, sind aussagekräftiger als Kommentare ohne Erklärung.

Kapseln auf Pflanzenbasis: Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie beachten?

Auch wenn sie aus Pflanzen bestehen, bleiben diese Kapseln Nahrungsergänzungsmittel und sind nicht für jeden geeignet. Halten Sie sich an die Angaben auf der Verpackung und kombinieren Sie nicht ohne Beratung mehrere Nahrungsergänzungsmittel. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, Medikamente einnehmen oder gesundheitliche Probleme haben, fragen Sie vor Beginn Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke um Rat. Wenn Sie während der Kur unsicher sind, wenden Sie sich an eine medizinische Fachperson.

Die Kapseln von Cellublue: Was steckt drin?

Cellublue hat Kapseln entwickelt, die natürlich und vegan sind. Unsere Kapseln enthalten:

  • Löwenzahn: eine in der Phytotherapie traditionell verwendete Pflanze, die oft im Zusammenhang mit Wassereinlagerungen genannt wird, ohne dass diese Wirkung belegt ist.
  • Ananasstrunk (Ananas): enthält Bromelain, ein Enzym.
  • Artischocke: Sie enthält Cynarin, und die Artischockenblätter enthalten Kaliumsalze.
  • Garcinia Cambogia: eine tropische Frucht.
  • Klette: Verwendet wird die Klettenwurzel.
  • Fenchel: eine aromatische Pflanze, die aus der Küche und als Tee bekannt ist.
  • Ascophyllum: eine Braunalge.

Diese Kapseln sind Teil eines ganzheitlichen Ansatzes: Kombinieren Sie sie während Ihrer Kur am besten mit den unten vorgestellten Lebensgewohnheiten.

Welche Gewohnheiten passen zu einer Kur mit Schlankheitskapseln?

Während Ihrer Kur können Sie:

  • Die Einnahme unserer Kapseln mit unserer Kräuterinfusion ergänzen. Dieser Kräutertee aus fünf Pflanzen (Zitrone, Quecke, Mädesüß, Hibiskus und Pfefferminze) lässt sich abends genießen. Entdecken Sie auch unsere Tipps für einen flachen Bauch.
  • Auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung achten.
  • Über den Tag verteilt ausreichend trinken und dabei Wasser mit einer Tasse Tee abwechseln.
  • Eine Sportroutine etablieren und eine Aktivität wählen, die Ihnen Freude bereitet.
  • Jede Gelegenheit nutzen, um sich zu bewegen – ein Spaziergang mit Ihrem Partner, Bewegung im Büroalltag, Spielen mit Ihren Kindern…
  • Auf Ihre Lebensgewohnheiten achten: erholsamer Schlaf, Vermeidung von Stress, spielerische Aktivitäten (die Kraft des Lachens wird allzu oft unterschätzt!)
  • Mit Schlankheitspflege ergänzen: Werfen Sie einen Blick auf unser Programm!

Quellen

Place des compléments alimentaires à base de plantes dans le régime amaigrissant, Actualités Pharmaceutiques, Volume 53, Issue 536, 2014, Angélique Geneslay, Séverine Derbré https://doi.org/10.1016/j.actpha.2014.02.030

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