Artischocke, Fucus, Guarana, Flohsamen, Cayennepfeffer, Kirschstiele, Rosmarin, grüner Tee … Bestimmte Pflanzen werden immer wieder genannt, sobald es um die Figur geht. Die Natur steckt voller ungeahnter Schätze … Wenn Sie sich in der Phytotherapie noch nicht auskennen, aber mehr über diese Pflanzen (und unsere Tipps für Ihre Figur) erfahren möchten, dann ist dieser kompakte Überblick genau das Richtige für Sie! Zu jeder Pflanze erfahren Sie, welche Wirkstoffe sie enthält und wie sie verzehrt wird. Dieses kleine Lexikon der Pflanzen macht Sie zur echten Phyto-Expertin.
Artischocke
Nein, Artischockenblätter schmecken nicht nur mit Vinaigrette! Sie sind auch in der Phytotherapie hervorragend aufgehoben. Der Hauptwirkstoff der Artischocke ist Cynarin. Außerdem enthalten die Blätter Kaliumsalze. Kurz gesagt: Die Artischocke ist ein – köstlicher – Klassiker dieses Lexikons.
Fucus
Streng genommen ist es keine Pflanze, aber in diesem Lexikon hat sie ihren festen Platz! Fucus ist eine Braunalge, die seit dem 19. Jahrhundert auf Interesse stößt. Sie enthält Alginsäure, deren Derivate die Alginate sind. Auch das in dieser Alge enthaltene Jod gehört zu ihren Bestandteilen.
Guarana
Eine hübsche Kletterpflanze aus dem Amazonasgebiet, deren Früchte besonders interessant sind … Der Koffeingehalt von Guarana ist nämlich dreimal höher als der von Kaffee. Kein Wunder, dass das Volk der Guarani aus den Guarana-Samen belebende Getränke zubereitet! Genau diesem hohen Koffeingehalt verdankt Guarana seinen Platz in diesem Lexikon.
Flohsamen
Flohsamen, auch unter dem Namen Psyllium bekannt, ist eine Heilpflanze, die bereits im alten Ägypten verwendet wurde. Ihre Samen werden wegen ihrer vielfältigen Eigenschaften geerntet. Er gilt außerdem als Klassiker der Phytotherapie, was ihn zum festen Bestandteil dieses Lexikons macht. Wie bei jeder Pflanze dieser Art ist etwas Vorsicht geboten: Bei Diabetes, laufender Behandlung oder gesundheitlichen Problemen fragen Sie vor dem Verzehr Ihre Ärztin oder Ihren Arzt um Rat.
Cayennepfeffer
Vorsicht, scharf! Cayennepfeffer kennen Sie sicher. Er bringt Ihre Geschmacksknospen zum Glühen und verleiht Ihrer Küche das gewisse Etwas. Aber wussten Sie, dass Capsaicin, das im Pfeffer in großen Mengen vorkommt, ein wichtiger Inhaltsstoff des Cayennepfeffers ist? Noch interessanter: Genau dieser Inhaltsstoff verschafft dem Cayennepfeffer nicht nur seine Schärfe, sondern auch seinen Platz in diesem Lexikon.
Kirschstiele
Ah, die Kirsche! Als Konfitüre, im Clafoutis oder einfach frisch aus der Hand – Sie sind sicher nicht die Letzte, die sich an dieser kleinen Frühlingsfrucht erfreut. Aber was ist mit den Stielen? Sie enthalten Flavonoide, Tocopherole und Kaliumsalze. Wenn Sie mehr wissen möchten, erfahren Sie hier, wie Sie Kirschstiele verwenden können.
Rosmarin
Eine Pflanze, die in unserer Küche regelmäßig zum Einsatz kommt! Aber wussten Sie, dass sie auch in der Phytotherapie ihren Platz hat? Ihre Inhaltsstoffe – Flavonoide und Rosmarinsäure – verdienen einen genaueren Blick. Das Ergebnis: Sie sehen Ihre Rosmarinzweige künftig mit anderen Augen – ganz sicher!
Grüner Tee
Grüner Tee ist ein allseits bekanntes Getränk, das beim Thema Figur immer wieder genannt wird. Die enthaltenen Wirkstoffe (Catechine und Koffein) machen ihn zu einem echten Klassiker dieses Lexikons. Wenn Sie empfindlich auf Koffein reagieren, schwanger sind oder Medikamente einnehmen, fragen Sie vor dem Verzehr Ihre Ärztin oder Ihren Arzt um Rat.
Wie behalten Sie bei diesen Pflanzen den Überblick?
Nicht alle Pflanzen aus diesem Lexikon werden auf die gleiche Weise verzehrt. Zur besseren Orientierung lassen sie sich so einteilen:
- In der Küche: Artischocke, Cayennepfeffer, Rosmarin und die Kirsche, zum Beispiel als Konfitüre oder im Clafoutis;
- Als Getränk: grüner Tee sowie Guarana, aus dessen Samen das Volk der Guarani Getränke zubereitet;
- Ein bestimmter Teil der Pflanze: die Blätter der Artischocke, die Samen der Flohsamenpflanze und die Kirschstiele;
- Aus dem Meer: Fucus, eine Braunalge.
Keine dieser Pflanzen ersetzt eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung. In der Schwangerschaft, bei laufender Medikamenteneinnahme oder gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie vor jeder Kur ärztlichen Rat einholen.
Es gibt noch viele weitere Pflanzen, die eine genauere Betrachtung lohnen würden. Aber man soll es ja nicht übertreiben! Wie nimmt man diese Pflanzen am besten ein? Einige davon finden Sie in unseren Kapseln, andere in unserem Tee. Als Kur oder dauerhaft angewendet – ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung.
Das kleine Extra von innen, als Ergänzung zur Massage
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Häufige Fragen
Reicht eine einzelne Pflanze aus, um die Figur zurückzugewinnen?
Nein. Keine Pflanze wirkt allein und schon gar nicht über Nacht. Die hier vorgestellten Pflanzen sind Teil eines ganzheitlichen Lebensstils, zu dem eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichendes Trinken gehören.
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