Wassereinlagerungen gehen oft mit Cellulite einher, die sich an Oberschenkeln, Waden und am Po bildet. Sie können sogar das Erscheinungsbild von Dellen verstärken! Dabei gibt es einfache Maßnahmen, die jede von uns im Alltag umsetzen kann. Hier sind 10 natürliche Tipps bei Wassereinlagerungen: Homöopathie, Aromatherapie, Pflanzen, Ernährung, Sport, Kleidung, Lebensstil, Wasser und Massagen. Außerdem erfahren Sie, wann Sie Ihren Arzt aufsuchen sollten!
1. Homöopathie

Manche Menschen greifen bei Wassereinlagerungen auf Homöopathie zurück. Lassen Sie sich vorher von Ihrem Arzt oder in der Apotheke beraten. Hier die am häufigsten genannten Mittel – nur medizinisches Fachpersonal kann Ihnen sagen, ob sie für Sie geeignet sind und in welcher Dosierung:
- Natrum sulfuricum 5CH, häufig genannt bei Wassereinlagerungen im ganzen Körper.
- Thuya occidentalis 5CH, genannt bei einem Schwellungsgefühl im Bereich von Hüften und Oberschenkeln.
- Bovista 5CH, genannt für den Oberkörper, etwa die Arme.
- Solidago 6DH, wird in Apotheken manchmal ergänzend empfohlen (lesen Sie dazu auch unseren Artikel zum Thema).
2. Aromatherapie
Auch die Aromatherapie gehört zu den beliebten Ansätzen bei Wassereinlagerungen. Sie können 30 Tropfen ätherisches Wacholder- und Zypressenöl in 50 ml Süßmandelöl verdünnen. Diese natürliche Mischung ist eine angenehme Begleitung für Ihre Massagen. Massieren Sie sich zum Beispiel nach dem Duschen oder Baden etwa zehn Tage lang täglich mit dieser Mischung.
3. Phytotherapie
Auch Pflanzen haben ihren Platz in Ihrer Routine bei Cellulite und Wassereinlagerungen! Sie können mehrmals täglich Aufgüsse aus Mädesüß, Artischocke, Rosskastanie oder Birkenblättern trinken. Manche setzen außerdem auf Kuren mit Ribes nigrum und Orthosiphon-Urtinktur, verdünnt in einem Glas Wasser. Lassen Sie sich vor jeder Kur in der Apotheke beraten.
4. Die richtigen Lebensmittel

Um Wassereinlagerungen zu begrenzen, ist es am besten, auf frische Produkte und salzarme Lebensmittel zu setzen. Gedünsteter Spargel hat seinen festen Platz auf Ihrem Speiseplan. Vergessen Sie auch die Artischocke nicht, die Sie ebenfalls als Aufguss mit den getrockneten Blättern zu sich nehmen können: eine Woche lang jeweils zwei Tassen vor jeder Mahlzeit.
Setzen Sie außerdem auf Eiweiß, das zu einer ausgewogenen Ernährung einfach dazugehört. Greifen Sie zu weißem Fleisch und Fisch, aber auch zu Linsen und Vollkorngetreide. Sie können bis zu 55 g Eiweiß pro Tag zu sich nehmen.
Trinken Sie viel Wasser, insbesondere grünen Tee, Zitronenwasser, natürliche Fruchtsäfte, und vermeiden Sie kohlensäurehaltige Getränke.
5. Die passenden Sportarten bei Wassereinlagerungen
Bestimmte Sportarten wie Aquabike, Schwimmen und Radfahren werden bei Wassereinlagerungen gern empfohlen. Da Wassereinlagerungen meist in den Beinen auftreten, sollten vor allem Sportarten bevorzugt werden, die den Unterkörper trainieren. Sport im Wasser ist besonders beliebt. Tatsächlich hilft das Wasser, die Haut während des Trainings zu massieren. Regelmäßigkeit ist wichtig, wenn Sie Sport treiben.
6. Die Wahl der Kleidung
Die Idee klingt vielleicht überraschend, und doch … Wenn Sie häufig eng anliegende Kleidung tragen, kann es sein, dass diese Taille, Oberschenkel und Beine zu stark einschnürt und das Gefühl geschwollener Beine verstärkt. Wir wissen, dass Sie Ihre Skinny Jeans lieben, aber wenn Sie zu schweren Beinen neigen, ist es vielleicht an der Zeit, sie im Schrank zu lassen und sich für einen lockereren „Mom“- oder „Boyfriend“-Schnitt zu entscheiden, der weniger Druck auf Oberschenkel und Waden ausübt. Dasselbe gilt für High Heels: Sie sehen zwar wunderschön aus, sind aber nicht die idealen Schuhe für Ihre Beine. Bevorzugen Sie bequeme Schuhe, die das Gehen nicht einschränken. Diese kleinen Veränderungen können bei Wassereinlagerungen einen großen Unterschied machen.
7. Der Lebensstil
Um Wassereinlagerungen zu mindern – und damit auch Ihre Cellulite! – ist ein insgesamt gesunder Lebensstil wichtig.
-
Achten Sie auf guten Schlaf, der Ihrem allgemeinen Wohlbefinden sehr zugutekommt. Wenn Sie zu Wassereinlagerungen neigen, können Sie außerdem das Fußende Ihres Bettes leicht erhöhen: Viele empfinden ihre Beine dann beim Aufwachen als leichter.
-
Bringen Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag! Tägliche Aktivität gehört zu den guten Gewohnheiten, wenn Sie zu Wassereinlagerungen neigen. Jede Gelegenheit zählt: die Treppe statt des Aufzugs, ein Spaziergang nach dem Mittagessen, Telefonate im Gehen, aktive Spiele mit den Kindern, Hausarbeit mit Musik!
-
Vermeiden Sie Übermaß jeder Art: Alkohol und Tabak sollten Sie einschränken. Fast Food als Quelle von Salz, das in zu großen Mengen Wassereinlagerungen verstärken kann. Und Bewegungsmangel, denn wir sind von Natur aus dazu gemacht zu gehen, nicht den ganzen Tag zu sitzen.
8. Wasser im Alltag

-
Von innen: Wassereinlagerungen entstehen nicht durch zu viel Wasser – ganz im Gegenteil! Sie gehen oft mit Flüssigkeitsmangel einher: Wenn Sie nicht genug trinken, legt Ihr Körper Reserven an und speichert Wasser, das dann im Gewebe eingeschlossen wird. Also: trinken! Bevorzugen Sie Wasser mit viel Kalium und wenig Natrium.
-
Von außen: Setzen Sie auf Wassermassagen (oder Hydromassage)! Nehmen Sie jeden Tag eine belebende Dusche, nicht zu heiß (Wärme verstärkt das Gefühl schwerer Beine). Lassen Sie einen kalten Wasserstrahl über Ihre Beine laufen, beginnen Sie an den Knöcheln und arbeiten Sie sich langsam bis zu den Hüften nach oben. Führen Sie den Wasserstrahl von unten nach oben – ein angenehmes Frischegefühl für müde Beine!
9. Die ärztliche Beratung
Wenn Sie unter starken Wassereinlagerungen leiden, morgens mit einem aufgedunsenen Gesicht aufwachen und sichtbar anschwellen, ist es vielleicht an der Zeit, mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen. Dahinter könnte durchaus eine Erkrankung stecken, die starke Wassereinlagerungen verursacht. Es kann sich um ein harmloses – aber wirklich unangenehmes – Phänomen handeln, als Folge eines stark ausgeprägten prämenstruellen Syndroms (PMS). Danke, Hormone! Es kann aber auch auf eine Herzerkrankung hinweisen. In diesem Fall ist eine Untersuchung auf jeden Fall sinnvoll. Unabhängig davon können Sie Ihren Arzt auch nach natürlichen Möglichkeiten bei Wassereinlagerungen fragen.
10. Massagen

Massagen sagen Ihnen etwas? Sie gehören zu den beliebten Pflegegesten für Beine, die zu Wassereinlagerungen neigen, und schenken ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit. Und wir bei Cellublue haben genau das, was Sie brauchen.
Unser Sortiment begleitet Ihre Pflege für Beine, die sich schwer anfühlen. Es enthält:
- Ein Gua Sha aus Jade-Stein – dieser traditionelle chinesische Massagestein eignet sich ideal, um die Haut und die Cellulite am Körper zu massieren.
- Ein entwässerndes Massageöl mit 2 ätherischen Ölen. Es ergänzt das Gua Sha und sorgt für ein angenehmes Gleiten bei der Massage.
- Ein Gel für schwere Beine mit Frischeeffekt, das müde Beine angenehm erfrischt. Es kombiniert natürliche Inhaltsstoffe, die für die Pflege von Beinen mit Neigung zu Wassereinlagerungen ausgewählt wurden.
- Ein Booster für schwere Beine, der im Zusammenspiel mit dem Gel das Frischegefühl verlängert.
Dank dieses Sets ist die Massage gegen Wassereinlagerungen keine lästige Pflicht mehr, sondern ein echter Wohlfühlmoment.
Also, meine Damen, sind Sie bereit, Ihre Beine jeden Tag zu verwöhnen?
Häufige Fragen
Was hilft im Alltag gegen Wassereinlagerungen?
Mehrere einfache Maßnahmen lassen sich gut kombinieren. Essen Sie frische, salzarme Lebensmittel und trinken Sie ausreichend. Bewegen Sie sich jeden Tag und tragen Sie Kleidung und Schuhe, die die Beine nicht einengen. Duschen Sie nicht zu heiß und massieren Sie sich regelmäßig. Die Abschnitte 4 bis 8 sowie Abschnitt 10 erklären jeden dieser Ansätze im Detail.
Wie kann ich Wassereinlagerungen schnell reduzieren?
Keine Maßnahme wirkt über Nacht: Entscheidend ist die Regelmäßigkeit. Reduzieren Sie zunächst Salz, trinken Sie ausreichend und bewegen Sie sich, sooft es geht. Lassen Sie außerdem einen kalten Wasserstrahl von den Knöcheln bis zu den Hüften über Ihre Beine laufen. Wenn die Schwellung deutlich ist oder plötzlich auftritt, holen Sie ärztlichen Rat ein.
Sollte man bei Wassereinlagerungen weniger trinken?
Nein, ganz im Gegenteil. Wie in Abschnitt 8 beschrieben, entstehen Wassereinlagerungen nicht durch zu viel Wasser. Wenn Sie zu wenig trinken, legt Ihr Körper eher Reserven an. Bevorzugen Sie Wasser mit viel Kalium und wenig Natrium und verzichten Sie auf kohlensäurehaltige Getränke.
Wann sollte man mit Wassereinlagerungen zum Arzt gehen?
Gehen Sie zum Arzt, wenn die Wassereinlagerungen stark ausgeprägt sind, Sie morgens mit einem aufgedunsenen Gesicht aufwachen oder sichtbar anschwellen. Nur ein Arzt kann die Ursache abklären. Sie können ihn auch zu den natürlichen Ansätzen aus diesem Artikel befragen, etwa zur Homöopathie oder zu Pflanzen.
Ähnliche Artikel
- Wassereinlagerungen: Was Sie wissen sollten
- 4 Tipps, um Cellulite ab 30 vorzubeugen
- Cellulite: 7 natürliche Tipps und was man wirklich weiß
Nützliche Kategorien: Anti-Cellulite-Tipps.

Der Gua Sha aus Jadestein für eine frische und entspannende Körpermassage
- Nutzungshinweis
- Tipp






