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Dehnungsstreifen und Cellulite: Was ist der Unterschied?

Dehnungsstreifen und Cellulite: Was ist der Unterschied?

Hier sind zwei Probleme, die das Leben vieler Frauen belasten: Dehnungsstreifen und Cellulite. Die meisten von uns können sich ihnen nicht entziehen. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen den beiden? Oft werden sie verwechselt, dabei haben sie weder denselben Ursprung noch dasselbe Erscheinungsbild. Sehen wir uns zuerst an, was sie gemeinsam haben, dann, was sie unterscheidet, und schließlich, welche Lösungen jeweils passen.

Die Gemeinsamkeiten zwischen Dehnungsstreifen und Cellulite

1- Eine Quelle von Komplexen

Dehnungsstreifen und Cellulite sind zwei harmlose Hautveränderungen, können aber dennoch große Komplexe auslösen, die manchmal sogar den Alltag beeinträchtigen. Manche Frauen trauen sich nicht mehr, bestimmte Kleidungsstücke zu tragen, aus Angst, dellige Haut (die berüchtigte Orangenhaut, das sichtbare Zeichen der Cellulite) oder weiße, rote oder violette Dehnungsstreifen zu zeigen. Schlimmer noch: Sie verzichten auf bestimmte Aktivitäten wie einen Strandbesuch oder den Besuch im Fitnessstudio, aus Angst, wegen ein paar Streifen oder Dellen beurteilt zu werden. Sich in seiner Haut nicht wohlfühlen: Hier bekommt der Ausdruck seine volle Bedeutung…

2- Phänomene, die eher Frauen als Männer betreffen

Männer bleiben weder von Cellulite noch von Dehnungsstreifen verschont. Dennoch sind sie weniger anfällig dafür als Frauen. Aber warum diese Ungerechtigkeit?

  • Bei Cellulite: Die Physiologie von Männern unterscheidet sich von der von Frauen. Während die weibliche Fettmasse etwa 25% der Gesamtkörpermasse ausmacht, beträgt sie bei Männern nur etwa 15%. Männer sind von Natur aus muskulöser und weniger anfällig für „Speicherung“ als Frauen, aus einem einfachen Grund: Sie sind nicht dafür konzipiert, eine Schwangerschaft oder Stillzeit zu durchleben!
  • Bei Dehnungsstreifen: Die Ungerechtigkeit ist weniger offensichtlich. Man geht davon aus, dass 40% der Männer (gegenüber immerhin 80% der Frauen!) anfällig für Dehnungsstreifen sind. Aber auch hier sind bestimmte Ursachen für das Auftreten von Dehnungsstreifen typisch weiblich: die Schwangerschaft natürlich, aber auch die Veränderungen der Körperform aufgrund von Hormonschwankungen, die bei Männern geringer sind.

3- Auswirkungen auf das Hautbild

Dehnungsstreifen und Cellulite führen beide zu sichtbaren Folgen auf der Haut… Sie sind auf eine „Destrukturierung“ der Dermis zurückzuführen, mit einer Ausnahme: Dehnungsstreifen sind das Ergebnis einer Ruptur der elastischen Fasern der Haut, während das Orangenhaut-Aussehen der Cellulite auf eine Beeinträchtigung des Bindegewebes durch Vergrößerung der Fettzellen zurückzuführen ist. Das Ergebnis sieht mit bloßem Auge unterschiedlich aus, aber die Feststellung ist identisch: Das Hautbild ist beeinträchtigt, da die Haut nicht mehr glatt ist.

Die Unterschiede zwischen Dehnungsstreifen und Cellulite

Man muss es aber zugeben: Dehnungsstreifen und Cellulite sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

1- Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen und Cellulite: Was ist der Unterschied?

Dehnungsstreifen sind Hautverletzungen, die durch den Bruch des elastischen Netzwerks der Dermis (Kollagen- und Elastinfasern) aufgrund einer zu starken und zu plötzlichen Hautdehnung entstehen. Sie erscheinen als kleine Streifen auf der Haut. Sie können weiß oder gefärbt sein (rot, rosa oder violett) und leicht vertieft. Sie können durch das Wachstum in der Pubertät, Gewichtsschwankungen, Schwangerschaft, Muskelvergrößerung oder erhöhte Blutcortisolspiegel verursacht werden. Es ist schwierig, das Auftreten von Dehnungsstreifen vorherzusagen, aber nur wenige Frauen bleiben davon verschont. Die Veränderungen der Körperform sind im Leben einer Frau so intensiv und zahlreich, dass es kaum eine Chance gibt, diesen Streifen zu entgehen…

2- Cellulite

Dehnungsstreifen und Cellulite: Was ist der Unterschied?

Cellulite ist keine Hautverletzung, nur ihre Folgen sind auf der Haut sichtbar. Sie zeigt sich durch ein unebenes, delliges Hautbild mit mehr oder weniger ausgeprägten Vertiefungen, ähnlich der Schale einer Zitrusfrucht. Cellulite entsteht durch:

  • Eine Vergrößerung der Fettzellen (Adipozyten) im Unterhautgewebe. Der weibliche Körper legt im Hinblick auf eine mögliche Schwangerschaft von Natur aus gern „Reserven“ an. Die Fettzellen werden also größer und bringen die Struktur der Dermis durcheinander. Daher der wenig geliebte dellige Effekt der Cellulite (vor allem bei der adipösen Cellulite).
  • Wassereinlagerungen (Hauptursache der wässrigen Cellulite): Wasser, das natürlicherweise im Körper vorhanden ist, bleibt im Gewebe „gefangen“. Das führt manchmal zu Ödemen, also Schwellungen im Unterkörper: Oberschenkel, Knie, Beine, Knöchel.
  • Bei der fibrösen Cellulite kommt ein dritter Faktor hinzu: die Fibrose, eine Schädigung des Bindegewebes oder eine lokale Entzündung, die die Erneuerung des Gewebes verhindert. Die Cellulite ist dann fest verankert, schmerzhaft und nur schwer zu beseitigen.

Cellulite ist daher multifaktoriell und kann durch schlechte Lebensgewohnheiten, mangelnde sportliche Aktivität, schlechte Ernährung (zu viel Salz und/oder Fett, übermäßige Ernährung), genetische Veranlagung, Hormonschwankungen verschärft werden.

Dehnungsstreifen oder Cellulite: So erkennen Sie den Unterschied

Um beides auf einen Blick zu unterscheiden, merken Sie sich Folgendes: Ein Dehnungsstreifen zeigt sich als Linie, als Streifen auf der Haut, Cellulite dagegen als unebene, dellige Fläche – die typische „Orangenhaut“. Dehnungsstreifen betreffen das elastische Netzwerk der Dermis. Cellulite hängt mit den Fettzellen, mit im Gewebe eingelagertem Wasser und manchmal mit Fibrose zusammen, wie in den beiden Abschnitten oben beschrieben.

3- Unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Probleme

Die Lösungen gegen Dehnungsstreifen und Cellulite unterscheiden sich erheblich, da die Ursachen der beiden Phänomene nicht – immer – gleich sind.

Unsere Lösungen gegen Dehnungsstreifen

Eine sichere Methode, um Dehnungsstreifen zu verhindern, gibt es nicht, aber Sie können Ihre Haut pflegen, damit sie geschmeidig bleibt: Versorgen Sie sie täglich mit Feuchtigkeit und Nährstoffen, praktizieren Sie sanfte Sportarten und achten Sie auf eine abwechslungsreiche Ernährung. Wenn Sie eine Pflegeroutine speziell für Dehnungsstreifen suchen, werfen Sie einen Blick auf unser Dehnungsstreifen-Paket! Es vereint drei Produkte, die für die Pflege von Haut mit Dehnungsstreifen entwickelt wurden.

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Zur Pflege bei Cellulite gehört eine gesunde Routine rund um Bewegung und Ernährung. Auf dem Programm: Ausdauersport und eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung (auf Wiedersehen gesättigte Fette, Fertiggerichte, Süßigkeiten und Salz im Übermaß). Auch ein Gespräch mit Ihrem Arzt ist sinnvoll, um zu klären, ob Ihre Cellulite mit einer schlecht angepassten Hormonbehandlung oder mit Hormonschwankungen zusammenhängen kann. Nicht zu vergessen die Massagen, die sich als angenehme Ergänzung in Ihre Pflegeroutine einfügen lassen… Unser Anti-Cellulite-Express-Paket passt dann genau dazu!

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