Die Pubertät ist eine entscheidende Phase der Entwicklung – sowohl psychisch als auch körperlich. Doch Wachstum und die hormonellen Umstellungen während der Pubertät bringen manchmal auch einige Unannehmlichkeiten mit sich. Rote Dehnungsstreifen gehören dazu. Ob an Oberschenkeln, Brust, Bauch oder Po: Betroffen sein können Mädchen ebenso wie Jungen. Hier erfahren Sie, was es mit diesen Wachstumsstreifen auf sich hat, warum sie in der Pubertät entstehen und wie Sie ihr Erscheinungsbild mildern können – in der Praxis oder im Kosmetikstudio ebenso wie zu Hause.
Was sind Dehnungsstreifen?
Dehnungsstreifen sind nichts anderes als feine Mikrorisse in der Dermis. Sie fühlen sich weich an, sind beim Auftreten oft gefärbt und verblassen mit der Zeit. Ursache ist eine zu abrupte Dehnung der Haut. Wenn sie plötzlich und intensiv elastisch sein muss, gibt sie an manchen Stellen nach.
Es entstehen rote oder violette Streifen an bestimmten Körperstellen:
- Brust,
- Bauch,
- Innen- und Außenseiten der Oberschenkel,
- Gesäß,
- manchmal im unteren Rücken,
- Arme,
- Kniekehle, also hinter dem Knie.
Warum können Dehnungsstreifen in der Pubertät auftreten?
Die Pubertät ist eine Umbruchphase für den menschlichen Körper. Tatsächlich bringt sie intensive körperliche Veränderungen mit sich, die manchmal unangenehme – aber nicht unüberwindbare! – Erscheinungen verursachen, etwa stärkere Körperbehaarung, ausgeprägte Akne oder auch das Auftreten von roten Dehnungsstreifen. Davon können sowohl Mädchen als auch Jungen betroffen sein, und sie entstehen nicht nur bei einer Gewichtszunahme.
- Wachstumsstreifen sind tatsächlich eine recht häufige Folge von schnellen Wachstumsschüben der Knochen. Die Haut kann mit der Entwicklung des Skeletts nicht Schritt halten. Dabei entstehen Risse in den Kollagenfasern. Das Ergebnis: Rote Dehnungsstreifen erscheinen an bestimmten Körperstellen von Jugendlichen, was sehr belastend sein kann.
- Auch bei Mädchen können rote Dehnungsstreifen an Hüften, Brust und Oberschenkeln auftreten, ausgelöst durch eine Veränderung der Körperform, die wiederum durch die hormonelle Umstellung mit dem Einsetzen der Menstruation verursacht wird.
- Während der Pubertät gerät auch die Produktion von Cortisol, einem Hormon aus den Nebennieren – auch als Stresshormon bekannt –, aus dem Gleichgewicht. Ein zu hoher Cortisolspiegel im Blut kann sich auf die Haut auswirken. Die elastischen und regenerativen Eigenschaften der Haut werden geschwächt. Das kann die Entstehung roter Dehnungsstreifen auf der Haut von Jugendlichen begünstigen.
Was kann man tun, um rote Dehnungsstreifen in der Pubertät zu mildern?
Also: Sind Dehnungsstreifen unauslöschliche Spuren der Jugend? Geben wir ihnen doch erst einmal einen humorvollen Spitznamen – Tigerstreifen oder kleine Kampfspuren –, um das Ganze zu entdramatisieren! Dehnungsstreifen bei Teenagern sind ein weit verbreitetes Phänomen. Um sie besser anzunehmen und nicht mehr als Schicksal zu erleben, gibt es mehrere Möglichkeiten, ihr Erscheinungsbild zu mildern.
In der Praxis oder im Kosmetikstudio
Es wurden zahlreiche Techniken entwickelt, um die rote Färbung und das „rissige“ Erscheinungsbild von Dehnungsstreifen zu verringern:
- LED-Behandlung,
- Laser,
- Peeling
- Injektionen
Diese Techniken sind allerdings oft kostspielig.
Zu Hause
Um die Haut zu pflegen, ist der erste Reflex nach wie vor, sie mit Feuchtigkeit zu versorgen: Gut mit Feuchtigkeit versorgte Haut ist geschmeidiger und angenehmer.
Die regelmäßige Massage von Dehnungsstreifen oder anfälligen Zonen kann mit hochwertigen Pflanzenölen erfolgen (Avocado, Jojoba, Rizinus, Süßmandel, Sesam …).
Sie können sich auch für unsere spezielle Cellublue-Routine gegen Dehnungsstreifen entscheiden. Diese tägliche Routine kann sich nach einigen Wochen in einen wohltuenden Moment verwandeln, in dem Jugendliche ihren Körper wieder mehr annehmen. Wer sich so jeden Tag um die eigene Haut kümmert, kann lernen, sich darin wohler zu fühlen – auch mit Streifen!
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