Dehnungsstreifen kennen Sie sicher: diese kleinen, nicht besonders hübschen Streifen, die bei der kleinsten Veränderung der Körperform ganz plötzlich auftreten. Was Sie vielleicht noch nicht wussten: Sie können auch an eher ungewöhnlichen Stellen erscheinen, zum Beispiel an den Knien. Wie lässt sich dieses Phänomen erklären und was kann man tun? Wir verraten Ihnen alles!
Warum entstehen Dehnungsstreifen an den Knien?
Dehnungsstreifen treten in der Regel an Körperstellen auf, die starken körperlichen Veränderungen ausgesetzt sind. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass sie am Bauch und an der Brust (insbesondere in der Schwangerschaft), an den Schultern und Achseln (bei Fans von Krafttraining) oder an Hüften und Oberschenkeln (bei Gewichtsschwankungen) auftreten. Viel seltener erscheinen sie jedoch im Bereich der Knie.
Tatsächlich entwickeln manche Menschen Dehnungsstreifen an den Beinen, insbesondere in der Kniekehle, aus verschiedenen Gründen:
- ein plötzlicher Wachstumsschub, bei Jugendlichen, der zu einer schnellen Dehnung der Haut an den Beinen führt;
- eine plötzliche und deutliche Gewichtszunahme, vor allem wenn sich das Gewicht besonders an den unteren Gliedmaßen verteilt (mit Dehnungsstreifen an den Oberschenkeln, den Waden, aber auch an den Knien);
- eine Muskelhypertrophie in Verbindung mit intensiver sportlicher Betätigung (insbesondere Krafttraining), vor allem wenn das Training die Beine besonders beansprucht.
Und in der Kniekehle?
Hier sitzen Dehnungsstreifen meist direkt in der Beugefalte – eine Stelle, die man selten betrachtet und bei der Hautpflege gern vergisst. Die weiter unten vorgestellten Methoden lassen sich hier genauso anwenden wie an anderen Körperstellen.
Die Haut in der Kniekehle ist empfindlich. Gehen Sie daher sanft vor, vor allem beim Peeling, und nehmen Sie sich anschließend Zeit, die Stelle mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Was tun bei Dehnungsstreifen an den Knien?
Sind Dehnungsstreifen erst einmal da, ist es sehr schwierig, sie vollständig verschwinden zu lassen. Denn sie entstehen durch Mikrorisse in den elastischen Fasern der Haut. Sind diese einmal beschädigt, lassen sie sich nicht „reparieren“. Allerdings kann man die gezeichnete Haut pflegen und ihr regelmäßig Feuchtigkeit spenden.
Dafür gibt es verschiedene Methoden.
1- Hausmittel

Wenn Sie Großmutters Hausmittel oder natürliche, selbstgemachte Kosmetik mögen, werden Sie sich freuen: Viele Zutaten finden ihren Platz in der selbstgemachten Pflege bei Dehnungsstreifen. Die Streifen verschwinden dadurch zwar nicht vollständig, aber Ihre Haut wird genährt und verwöhnt.
Natürliche Pflanzenöle und Pflanzenbutter gehören nach wie vor zu den besten Möglichkeiten, die Haut intensiv zu nähren und ihr mehr Geschmeidigkeit zu verleihen. Diese Lipide können übrigens an den Knien aufgetragen werden, ob bereits Dehnungsstreifen vorhanden sind oder nicht. Sie können pur verwendet, gemischt oder mit ätherischen Ölen kombiniert werden.
Umschläge können ebenfalls einen Unterschied machen. Denken Sie zum Beispiel an Kompressen mit Rizinusöl, grüner Tonerde oder Honig, die sich besonders für frische, meist noch farbige Dehnungsstreifen anbieten.
Ältere, weiße Dehnungsstreifen profitieren dagegen von einem regelmäßigen Peeling auf Basis von Natron, Aprikosenkernpulver oder schwarzer Seife. Peelings glätten nämlich das Hautbild und befreien die Haut von abgestorbenen Hautzellen. Nach jedem Peeling sollte eine intensive Feuchtigkeitspflege folgen, zum Beispiel mit Aloe Vera oder einem Pflanzenöl (Süßmandel, Sesam, Sonnenblume oder auch Argan).
2- Die Anwendung von Kosmetik

Wenn Sie es eher eilig haben und lieber konventionelle Kosmetik verwenden möchten, um die Haut an Ihren Knien zu pflegen, sollten Sie wissen, dass einige Produkte Sie dabei unterstützen können. Vorausgesetzt natürlich, dass Sie sie sorgfältig auswählen und täglich anwenden.
Auch hier gilt: Diese Produkte können Sie schon unterstützen, bevor Dehnungsstreifen entstehen. Und wenn die Streifen bereits vorhanden sind, helfen sie Ihnen dabei, die Haut zu pflegen und die Streifen nach Möglichkeit abzumildern.
Unser Sortiment gegen Dehnungsstreifen umfasst zahlreiche Produkte für diesen Zweck, darunter:
- Das Dehnungsstreifen-Peeling, angereichert mit Weizenkeimöl und Bambus, exfoliert empfindliche Bereiche, insbesondere die Knie, und hinterlässt die Haut glatter und samtiger;
- Das Dehnungsstreifen-Serum, mit Avocadoöl und Pantolacton, für eine kontinuierlich feuchtigkeitsspendende Wirkung;
- Die Reparaturcreme, angereichert mit Macadamiaöl und Provitamin B5, für die tägliche Hautpflege.
Die komplette Dehnungsstreifen-Routine, von der Dusche bis zur Massage, während der Schwangerschaft und danach
- Nutzungshinweis
- Tipp
3- Die ästhetische Option

Heute gibt es verschiedene Verfahren der ästhetischen Medizin, die nicht oder nur wenig invasiv sind und darauf abzielen, Dehnungsstreifen zu mildern. Die Ergebnisse dieser Techniken fallen je nach Hautreaktion unterschiedlich aus und erfordern oft eine hohe Anzahl von Sitzungen sowie ein beträchtliches Budget. Dazu zählen unter anderem:
- Plasma-Injektionen oder Carboxytherapie, also lokale Injektionen direkt an den betroffenen Stellen;
- Radiofrequenz oder LED-Technologie, die mit Wärmeübertragung auf die Haut arbeiten;
- Microneedling und Laser;
- Mikrodermabrasion und Peeling, die durch mehr oder weniger tiefes Abtragen das Hautbild glätten und das sichtbare Erscheinungsbild von Dehnungsstreifen abmildern können.
Häufige Fragen
Kann man Dehnungsstreifen an den Knien vollständig entfernen?
Das ist schwierig. Dehnungsstreifen entstehen durch Mikrorisse in den elastischen Fasern der Haut, und diese lassen sich nicht „reparieren“. Sie können sie jedoch auf verschiedene Weise pflegen: mit Hausmitteln, Kosmetik oder Verfahren der ästhetischen Medizin. Die Wirkung fällt dabei von Haut zu Haut unterschiedlich aus.
Was ist die günstigste Lösung bei Dehnungsstreifen an den Knien?
Hausmittel sind in der Regel am einfachsten zugänglich: Pflanzenöle und Pflanzenbutter, Umschläge mit grüner Tonerde oder Honig sowie Peelings mit Natron oder schwarzer Seife. Verfahren der ästhetischen Medizin erfordern dagegen eine hohe Anzahl von Sitzungen und ein beträchtliches Budget.
Welches Hausmittel eignet sich bei weißen Dehnungsstreifen an den Knien?
Bei älteren, weißen Dehnungsstreifen können Sie ein regelmäßiges Peeling mit Natron, Aprikosenkernpulver oder schwarzer Seife ausprobieren, das das Hautbild verfeinert. Nach jedem Peeling sollten Sie die Haut sorgfältig mit Feuchtigkeit versorgen, zum Beispiel mit Aloe Vera oder einem Pflanzenöl.
Mein Kind hat in der Pubertät Dehnungsstreifen an den Knien bekommen – was tun?
Ein Wachstumsschub, bei dem sich die Haut an den Beinen schnell dehnt, gehört zu den häufigen Ursachen. Die im Abschnitt „Was tun bei Dehnungsstreifen an den Knien?“ beschriebenen Pflegetipps lassen sich gut in die tägliche Routine einbauen. Wenn Sie sich über die Ursache dieser Streifen unsicher sind, fragen Sie am besten einen Arzt.
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