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Dehnungsstreifen an den Schultern: Ursachen & Lösungen

Dehnungsstreifen an den Schultern: Ursachen & Lösungen
Inhaltsverzeichnis

Sie dachten, Dehnungsstreifen seien vor allem ein Thema für Schwangere und würden nur am Bauch, an den Hüften und Oberschenkeln auftreten … Und dann passiert es: Ihre Schultern und Arme sind von feinen weißen Linien durchzogen. Warum sind Dehnungsstreifen gerade an dieser Körperstelle entstanden? Was können Sie tun, um ihnen vorzubeugen oder sie zumindest weniger sichtbar erscheinen zu lassen?

Ursachen von Dehnungsstreifen an den Schultern

Dehnungsstreifen entstehen durch eine plötzliche und schnelle Veränderung der Körperform: Volumenzunahme oder ein Wachstumsschub, der so abrupt ist, dass die Haut gewissermaßen überrascht wird und nicht schnell genug mithalten kann. Dadurch reißen die Kollagenfasern, die für ihre Elastizität sorgen – und es entstehen Dehnungsstreifen. Meist treten sie am Oberkörper (Brust, Bauch) und am Unterkörper (Gesäß, Hüften, Oberschenkel) auf, sie können aber auch am Oberkörper erscheinen. Mögliche Ursachen sind:

  • Wachstum in der Pubertät: Die Zeit der Jugend begünstigt das Auftreten von Dehnungsstreifen. Warum? Weil mehrere Faktoren zusammenkommen: ein plötzliches Wachstum mit Veränderung der Körperform, starke hormonelle Umstellungen und Schwankungen des Cortisolspiegels. Deshalb können in dieser Phase auch an Armen und Schultern Dehnungsstreifen entstehen – besonders bei Jungen.
  • Eine schnelle Gewichtszunahme: Ganz gleich, wodurch sie ausgelöst wird (Jo-Jo-Diäten, Schwangerschaft, Krankheit, medikamentöse Behandlung) – eine deutliche Gewichtszunahme in kurzer Zeit wirkt sich auf den Körper aus. Zunächst verändert sich das Erscheinungsbild der Haut: Sie verliert an Elastizität, wird schlaffer und es können Dehnungsstreifen entstehen. Auch die Schultern bleiben davon nicht verschont: Wenn man zunimmt, kann man sich nicht aussuchen, wo!
  • Der Aufbau von Muskelmasse: Ein Phänomen, das vor allem Männer betrifft, die kräftige Arme und breite Schultern anstreben. Aber auch manche Frauen können betroffen sein. Bestimmte Sportarten, darunter Krafttraining, führen zu einer plötzlichen und deutlichen Volumenzunahme im oberen Körperbereich. Trapezmuskel, Deltamuskel und Brustmuskeln werden intensiv trainiert. In diesem Bereich geben die elastischen Fasern der Haut nach – und Dehnungsstreifen an den Schultern können entstehen.
  • Ein hormonelles Problem: Androgene Hormone (Testosteron, DHEA, Androstendion), die der Körper natürlicherweise produziert, können bei einer hormonellen Störung dennoch im Überschuss gebildet werden. Das kann mit einer Gewichtszunahme im oberen Körperbereich und möglichen Dehnungsstreifen an den Schultern einhergehen.

Dehnungsstreifen an den Schultern bei Männern: ein häufiges Phänomen

Dass Männer oft Dehnungsstreifen an den Schultern bekommen, ist kein Zufall. In der Pubertät betrifft der Wachstumsschub bei Jungen häufig den Oberkörper. Später lässt Krafttraining Trapezmuskel, Deltamuskel und Brustmuskeln schnell an Volumen zulegen. Die Haut wird zu rasch gedehnt, kann nicht mithalten, und die Kollagenfasern reißen.

Frauen bleiben davon aber nicht verschont. Eine schnelle Gewichtszunahme, eine Schwangerschaft oder intensives Krafttraining können ebenfalls Spuren auf der Haut der Schultern hinterlassen. Die weiter unten beschriebenen Pflegetipps sind in jedem Fall dieselben.

Und was ist mit Dehnungsstreifen an den Armen?

Dehnungsstreifen an den Armen entstehen oft zur gleichen Zeit wie die an den Schultern, und zwar aus denselben Gründen: Wachstumsschub, schnelle Gewichtszunahme oder ein deutlicher Muskelaufbau, vor allem bei allen, die kräftige Oberarme anstreben.

Die folgenden Tipps gelten deshalb für den gesamten Bereich: maßvoll betriebener Sport, ausreichend trinken, eine abwechslungsreiche Ernährung und eine tägliche Massage mit einer passenden Pflege, für die Arme ebenso wie für die Schultern.

Wie kann man Dehnungsstreifen an den Schultern vorbeugen?

Die Haut ist ein empfindliches Organ. Um sie an Armen und Schultern nicht übermäßig zu belasten, helfen einige einfache Gewohnheiten in Sachen Lebensstil und Ernährung.

  • Setzen Sie auf sanften Sport: Wenn Sie ein großer Fan von Krafttraining sind, nur zu! Gehen Sie es aber etwas ruhiger an und zielen Sie eher auf Straffung als auf Masse ab. Alternativ eignen sich sanftere Sportarten, die die Arme trotzdem kräftigen, ohne ihr Volumen abrupt anwachsen zu lassen: Schwimmen, Windsurfen oder Klettern. Moderat aufgebaute, nicht übermäßig vergrößerte Muskeln schonen Ihre Haut eher.
  • Achten Sie auf ausreichend Flüssigkeit: Man kann es nicht oft genug sagen: Trinken Sie genug! Am besten vor allem Wasser. Schränken Sie Alkohol, zuckerhaltige Getränke und Aufputschendes ein. Vergessen Sie auch die Feuchtigkeitspflege Ihrer Haut nicht, mit einer reichhaltigen Creme, an den Schultern ebenso wie am restlichen Körper.
  • Setzen Sie auf eine abwechslungsreiche Ernährung: vielseitig und ausgewogen.
  • Lassen Sie sich ärztlich beraten: Wenn Sie eine hormonelle Störung vermuten (starke Akne, ungewöhnlich starke Behaarung, Ausbleiben der Periode …), holen Sie den Rat einer Ärztin, eines Arztes oder einer Fachpraxis für Endokrinologie ein.

Wie kann man Dehnungsstreifen an den Schultern mildern?

Trotz aller Bemühungen stellen Sie fest, dass an Ihren Armen und Schultern Dehnungsstreifen entstanden sind. Sie stören Sie so sehr, dass Sie keine schulterfreien Oberteile mehr tragen möchten. Welche Lösungen gibt es, um ihr rissiges Erscheinungsbild abzumildern?

1- Technische Lösungen

Seit einigen Jahren gibt es zahlreiche ästhetische Verfahren (und damit nicht erstattungsfähige), die darauf abzielen, das Erscheinungsbild von Dehnungsstreifen zu verbessern – auch an den Schultern. Dazu zählen vor allem:

  • Den Kollagenmangel ausgleichen (da sich einmal gerissene Kollagenfasern nicht regenerieren): Plasma-Injektionen, Carboxytherapie
  • Die verschiedenen Hautschichten stimulieren: Microneedling, Laser, LED, Radiofrequenz
  • Das Hautbild glätten, um das durch Dehnungsstreifen verursachte rissige Aussehen abzumildern: Peeling, ästhetische Chirurgie (an den Schultern allerdings selten, da dafür ausreichend Fettgewebe vorhanden sein muss)

Diese Techniken sind unterschiedlich wirksam, in jedem Fall aber kostspielig – bei schwankenden Ergebnissen.

2- Kosmetische Lösungen

Heute gibt es kosmetische Lösungen auf Basis natürlicher pflanzlicher Wirkstoffe. Sie versorgen die Haut und pflegen sie. Die tägliche Massage der gefährdeten oder bereits betroffenen Bereiche ist ein einfaches Pflegeritual, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.

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Häufige Fragen

Wie kann man Dehnungsstreifen an den Schultern entfernen?

Sind die Kollagenfasern einmal gerissen, verschwinden Dehnungsstreifen nicht vollständig. Sie können jedoch versuchen, ihr Erscheinungsbild abzumildern. Ästhetische Verfahren (Laser, Peeling, Microneedling …) sind kostspielig. Eine tägliche Massage mit einer Pflege auf Basis pflanzlicher Öle versorgt die Haut und pflegt sie.

Kann man mit Dehnungsstreifen an den Schultern weiter Krafttraining machen?

Ja, wenn Sie Ihr Training anpassen. Zielen Sie eher auf Straffung als auf Masse ab und vermeiden Sie einen zu schnellen Volumenzuwachs von Trapezmuskel, Deltamuskel und Brustmuskeln. Sportarten wie Schwimmen, Klettern oder Windsurfen beanspruchen die Arme ebenfalls, aber maßvoller.

Welche Essgewohnheiten sind im Alltag sinnvoll?

Setzen Sie auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. Trinken Sie vor allem Wasser und schränken Sie Alkohol, zuckerhaltige Getränke und Aufputschendes ein.

Sollte man bei Dehnungsstreifen an den Schultern zum Arzt gehen?

Wenn die Dehnungsstreifen ohne erkennbaren Grund auftreten oder Ihnen weitere ungewöhnliche Anzeichen auffallen (starke Akne, ungewöhnlich starke Behaarung, Zyklusstörungen), holen Sie den Rat einer Ärztin, eines Arztes oder einer anderen medizinischen Fachkraft ein.

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Nützliche Kategorien: Dehnungsstreifen nach Körperzone entfernen, Dehnungsstreifen.

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