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Anti-Cellulite-Ernährung

Wassereinlagerungen: Obst und Pflanzen im Überblick

Wassereinlagerungen: Obst und Pflanzen im Überblick
Inhaltsverzeichnis

Wenn Sie oft das Gefühl von geschwollenen, schweren Beinen haben und Ihre Cellulite vor allem an den Oberschenkeln, den Waden und an der Innenseite der Arme sitzt, sind Sie wahrscheinlich von sogenannter „Wasser-Cellulite“ betroffen. Sie hängt häufig mit Wassereinlagerungen zusammen. Deshalb lohnt es sich, zunächst dieses Phänomen und die Faktoren, die es begünstigen, genauer anzuschauen. In diesem Artikel finden Sie zuerst einen Überblick über Wassereinlagerungen und ihre möglichen Ursachen. Danach stellen wir Ihnen 6 Lebensmittel und Pflanzen vor, die in diesem Zusammenhang oft genannt werden, und zeigen Ihnen, wie Sie sie in eine abwechslungsreiche Ernährung einbauen können.

Was sind Wassereinlagerungen?

Zunächst einmal ist ein kurzer Überblick über Wassereinlagerungen sinnvoll. Um dieses Phänomen zu verstehen, muss man wissen, wie unser Körper funktioniert. Er besteht zu etwa 70 % aus Wasser: 2/3 davon sind in den Zellen gebunden, während das restliche Drittel in den Blutgefäßen oder zwischen den Zellen zirkuliert. Der Körper hält dieses Gleichgewicht dank eines Systems aufrecht, das die Wasserzirkulation reguliert. Es kann jedoch vorkommen, dass dieses System nicht optimal funktioniert und Wasser in das Gewebe eindringt. Dort eingeschlossen, kann es nicht mehr auf natürliche Weise ausgeschieden werden: Das nennt man Wassereinlagerung. Dadurch entstehen Schwellungen, sogenannte Ödeme, vor allem im unteren Körperbereich (Oberschenkel, Beine, Knöchel) – bedingt durch die Schwerkraft. Neben Ödemen können Wassereinlagerungen auch Hautverfärbungen, Kribbeln, eine erhöhte Hauttemperatur in den betroffenen Bereichen und Gewichtszunahme verursachen.

Wassereinlagerungen: Obst und Pflanzen im Überblick

Die Ursachen von Wassereinlagerungen

Mehrere Ursachen können Wassereinlagerungen auslösen oder verstärken, darunter:

  • Hormonelle Schwankungen: Weibliche Hormone (Östrogene und Progesteron) führen in der Regel zu einer Erweiterung der Blut- und Lymphgefäße. Die Körperflüssigkeiten, die für den reibungslosen Wassertransport im Körper zuständig sind, werden durch diese Gefäßerweiterung „verlangsamt“. Dadurch wird Wasser weniger gut abtransportiert und neigt dazu, im Gewebe zu stagnieren.
  • Hitze: Genau wie Hormone verursacht sie eine Gefäßerweiterung, erhöht aber auch die Durchlässigkeit der Gefäße. So tritt Wasser aus und bleibt im Gewebe eingeschlossen.
  • Längere Bewegungslosigkeit: Langes Sitzen oder Stehen führt zu einer Anspannung der Muskeln. Eine der Funktionen der Muskeln besteht jedoch darin, das venös-lymphatische System zu „massieren“, um die gute Zirkulation der Flüssigkeiten zu fördern. Bleiben die Muskeln angespannt, funktioniert der venöse Rückfluss weniger gut, und Wassereinlagerungen können entstehen.
  • Eine unausgewogene Ernährung: Bestimmte Lebensmittel sind ungünstig für eine gute Durchblutung und fördern die Ansammlung von Wasser im Gewebe. Das gilt besonders für Salz, das die Speicherung von Wasser statt seiner Ausscheidung begünstigt. Eine Ernährung mit zu wenig Proteinen und zu vielen Kohlenhydraten verstärkt das Phänomen zusätzlich.
  • Medikamente: Kortikosteroide, entzündungshemmende Medikamente, Behandlungen gegen Bluthochdruck und Diabetes, Neuroleptika und bestimmte hormonelle Behandlungen (Pille, Hormonersatztherapie) begünstigen Wassereinlagerungen.
  • Eine krankheitsbedingte Ursache: Venenschwäche, Herz- und Nierenerkrankungen sowie Schilddrüsenerkrankungen sind ebenfalls Faktoren, die Wassereinlagerungen begünstigen.

Lebensmittel und Pflanzen: häufig genannte „Hausmittel“

Kirschen, Ananas, Fenchel, grüner Tee, Ackerschachtelhalm und Brennnessel: Diese 6 Lebensmittel und Pflanzen lassen sich als frisches Obst, als Getränk oder als Tee einfach in den Alltag integrieren. Sie ersetzen weder eine abwechslungsreiche, salzarme Ernährung noch regelmäßige Bewegung. Sie haben aber ihren Platz in einer ausgewogenen Ernährung. Wenn die Wassereinlagerungen anhalten oder mit Schmerzen einhergehen, holen Sie bitte ärztlichen Rat ein.

Kirschen

Wassereinlagerungen: Obst und Pflanzen im Überblick

Kirschen sind ein köstliches Saisonobst, das Sie pur, im Obstsalat oder als Dessert genießen können. Aus ihren Stielen wird traditionell außerdem Tee zubereitet.

Sie können auch aus 1 Scheibe Wassermelone, 5 ganzen Kirschen und etwas Wasser ein erfrischendes Getränk zubereiten. Mixen Sie dafür einfach die Wassermelone mit den Kirschen und fügen Sie anschließend etwas Wasser hinzu.

Ananas

Frische Ananas

Wasser, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe: Die Ananas ist der Liebling vieler gesundheitsbewusster Instagrammerinnen … und das aus gutem Grund! Mit ihrem hohen Wassergehalt ist sie eine köstliche, erfrischende Frucht. Sie können sie im Obstsalat, zum Frühstück oder als Zwischenmahlzeit genießen. Greifen Sie jedoch am besten immer zur frischen Frucht und meiden Sie Ananas aus der Dose in Sirup, die viel zu süß ist.

Fenchel

Frischer Fenchel

Fenchel wird oft vergessen und ist wenig beliebt – dabei ist er ein aromatisches Gemüse, das Sie auf verschiedene Arten genießen können. Probieren Sie zum Beispiel einen köstlichen Tee aus Fenchel und Anis, den Sie nach dem Essen in aller Ruhe trinken können.

Grüner Tee

Wassereinlagerungen: Obst und Pflanzen im Überblick

Unter all den Hausmitteln aus Omas Zeiten ist grüner Tee längst kein Geheimtipp mehr: ein Getränk, das Sie heiß oder eisgekühlt genießen können. Wenn Sie sich weiter mit dem Thema beschäftigen möchten, finden Sie zusätzliche Anregungen in unseren Tipps zu Wassereinlagerungen.

Ackerschachtelhalm

Tee aus Ackerschachtelhalm

Ackerschachtelhalm ist eine Pflanze, aus der traditionell Tee zubereitet wird. Lassen Sie sich jedoch in Ihrer Apotheke beraten, bevor Sie ihn regelmäßig trinken. Und wenn Sie häufig schwere Beine haben, entdecken Sie auch unsere Tipps rund um das Gefühl schwerer Beine.

Brennnessel

Frische Brennnesselblätter

Die Brennnessel gehört zu den Pflanzen aus Großmutters Zeiten, die häufig in Alltagstipps rund um Wassereinlagerungen genannt werden. Für einen Brennnesseltee bringen Sie 1 Tasse Wasser zum Kochen und geben dann 1 Handvoll Brennnesseln und 2 Scheiben Bio-Zitrone hinzu. Lassen Sie alles 5 Minuten ziehen, seihen Sie den Tee anschließend ab und genießen Sie ihn in aller Ruhe.

Ergänzend zu einer abwechslungsreichen Ernährung vergessen Sie auch Ihre regelmäßigen Palper-Rouler-Massagen nicht! Diese Massageform lässt sich gut in Ihre Pflegeroutine rund um das Erscheinungsbild von Cellulite integrieren. Denken Sie dabei an Ihre Anti-Cellulite-Schröpfglocke von Cellublue und wenden Sie sie in regelmäßigen Einheiten an.

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