Zu den kleinen natürlichen Ritualen, die wir gerne in unsere Wohlfühlroutine integrieren, gehören Pflanzen. Einige werden traditionell für die Körperpflege verwendet – als Aufguss, Umschlag oder bei einer Massage. Efeu, Blasentang, Löwenzahn, Mädesüß, Gotu Kola, Mausohr-Habichtskraut … Wir stellen Ihnen die Pflanzen vor, die in Beauty-Routinen häufig genannt werden, und zeigen Ihnen, wie Sie sie in Ihren Alltag integrieren können!
Aber mal ehrlich: Diese Pflanzen wirken nicht gegen Cellulite. Für das Erscheinungsbild Ihrer Haut zählen eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und Ihre Anti-Cellulite-Massagen. Diese Aufgüsse sind eine schöne Ergänzung Ihrer Routine, sofern Sie zusätzlich auf gute Ernährungs-, Bewegungs- und Pflegegewohnheiten achten.
Efeu

Efeu gehört zu den Pflanzen, die traditionell in der Körperpflege verwendet werden. Für die Anwendung werden die Blätter häufig als Umschlag zubereitet: 200 Gramm Blätter in einem Liter Wasser köcheln lassen, bis das Wasser vollständig verdampft ist. Etwas abkühlen lassen, die Blätter auf die entsprechenden Hautstellen legen und mit einem Tuch oder Frischhaltefolie fixieren. 30 Minuten einwirken lassen und anschließend mit kühlem Wasser abspülen. Testen Sie die Anwendung vorher an einer kleinen Hautstelle.
Blasentang
Blasentang ist eine braune Alge, die sehr reich an Jod ist. Er wird in bestimmten Baderitualen verwendet. Massieren Sie die von Dellen betroffenen Hautstellen sanft mit den Algen – idealerweise in einem Bad mit lauwarmem oder kühlem Wasser. Die Massage ergänzt dabei Ihr Körperpflegeritual.
Löwenzahn

Löwenzahn wird in Wohlfühlroutinen häufig als Aufguss verwendet. Kochen Sie dafür 5 Löwenzahnblätter in etwa einer Tasse Wasser auf. Sie können den Aufguss zum Frühstück und nach dem Mittagessen trinken – eine angenehme Möglichkeit, zusätzlich etwas zu trinken.
Fünfblättriger Hornklee
Diese Pflanze wird gerne als Kräutertee getrunken und bietet eine einfache Möglichkeit, warme Getränke abwechslungsreicher zu gestalten. Übergießen Sie dafür dreimal täglich einen Teelöffel der getrockneten Pflanze mit einer Tasse kochendem Wasser. Ein wenig Zitronensaft können Sie für den Geschmack hinzufügen.
Rosskastanie
Diese Pflanze wird in Artikeln über Cellulite häufig erwähnt, insbesondere als Aufguss aus den Samen der Rosskastanie. Einen solchen Aufguss sollten Sie nicht auf eigene Faust zubereiten: Bevor Sie Rosskastanie einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach der geeigneten Form und Menge – besonders, wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben oder Medikamente einnehmen.

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Mädesüß

Mädesüß gehört zu den Pflanzen, die in Wohlfühlroutinen besonders häufig genannt werden. Der Aufguss ist eine angenehme Möglichkeit, im Laufe des Tages etwas zu trinken. Bonus: Er ist eine gute Alternative zu zuckerhaltigen Getränken und lässt sich mit einer ausgewogenen Ernährung und Ihren Massagen kombinieren. Sie können den Aufguss 1- bis 2-mal täglich trinken! Wenn Sie unsicher sind oder Medikamente einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Borretsch
Diese bekannte Pflanze wird traditionell als Kräutertee verwendet und ist auch in Kapselform erhältlich. Der Tee ist eine einfache Möglichkeit, im Alltag mehr zu trinken – als Ergänzung zu einer abwechslungsreichen Ernährung. Wenn Sie Kapseln einnehmen möchten, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Gotu Kola
Gotu Kola können Sie als Aufguss zubereiten: Kochen Sie dafür Wasser auf und geben Sie einen Esslöffel der getrockneten Pflanze hinein. Lassen Sie alles 5 Minuten ziehen und trinken Sie den Aufguss anschließend in kleinen Schlucken und ganz in Ruhe. Wenn Sie ihn regelmäßig trinken möchten, fragen Sie vorher Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwarze Johannisbeere
Besonders interessant sind bei dieser Pflanze die Blätter! Sie enthalten unter anderem Flavonoide, pflanzliche Verbindungen, die sehr gut erforscht sind. Die Blätter sind einfach zuzubereiten und werden meist als Kräutertee getrunken – ein warmes Getränk, das sich ideal zur Flüssigkeitszufuhr eignet.
Heidekraut

Diese bemerkenswerte Pflanze wird als Aufguss verwendet. Sie eignet sich ideal, um Ihre Auswahl an Kräutertees abwechslungsreicher zu gestalten und Ihnen auf natürliche Weise zu helfen, im Alltag mehr zu trinken. Übergießen Sie dafür eine Handvoll gehackter Heidekrautblüten mit einer Tasse heißem Wasser und lassen Sie alles 10 Minuten ziehen.
Mausohr-Habichtskraut
Das Mausohr-Habichtskraut ist eine kleine ausdauernde Pflanze. Sie wird häufig in der Phytotherapie eingesetzt. In einer Wohlfühlroutine wird es vor allem als Aufguss geschätzt. Sein Aufguss ist eine angenehme Möglichkeit, über den Tag verteilt mehr Flüssigkeit aufzunehmen. Aus diesem Grund findet man es häufig in Wohlfühlroutinen – ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und Massagen, ohne jemals fachliche Beratung zu ersetzen.
Das Mausohr-Habichtskraut lässt sich schließlich mit anderen Pflanzen wie Katzenbärtchen kombinieren. Für einen Aufguss werden 5 bis 10 Gramm getrocknete Blüten 10 Minuten in heißem Wasser ziehen gelassen. Der Tee kann über den Tag verteilt getrunken werden. Wenn Sie unsicher oder schwanger sind oder Medikamente einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Welche Pflanzen eignen sich für einen Kräutertee?
Die meisten hier vorgestellten Pflanzen werden als Kräutertee zubereitet: Löwenzahn, Fünfblättrige Dorycnie, Mädesüß, Borretsch, Gotu Kola, Blätter der Schwarzen Johannisbeere, Heidekraut oder Mausohr-Habichtskraut. Rosskastanie sollten Sie dagegen nicht selbst zubereiten, sondern nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker verwenden. Efeu und Blasentang werden eher äußerlich angewendet, als Umschlag oder bei einer Massage.
Wenn Sie einen Kräutertee in Ihren Alltag integrieren möchten, halten Sie sich an die angegebenen Mengen für die jeweilige Pflanze und wählen Sie die Sorte, die Ihnen am besten gefällt. Ein Kräutertee bleibt eine Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und Massagen. Wenn Sie schwanger sind, Medikamente einnehmen oder unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
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