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Monoi-Öl: eine Lösung gegen Dehnungsstreifen?

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Ah, Monoi, ein Must-have für den Urlaub … Sein köstlicher Duft, seine zartschmelzende Textur und seine Vorzüge für Haut und Haare begeistern Sie. Wenn Monoi-Öl in Ihrer sommerlichen Kulturtasche unverzichtbar ist, sollten Sie wissen, dass es auch „außerhalb der Saison“ verwendet werden kann und sich sogar als Öl gegen Dehnungsstreifen einsetzen ließe. Hier erfahren Sie, warum.

Was ist Monoi-Öl?

Monoi ist ein typisches Schönheitsprodukt aus Französisch-Polynesien, das durch die Mazeration von Tiaré-Blüten in Kopraöl gewonnen wird. Die traditionelle und handwerkliche Herstellung sieht jedoch auch die Zugabe von frisch geraspeltem Kokosfleisch vor.

Tiaré Tahiti (oder Tahiti-Blüte) ist der tropische Strauch, dessen Blüten für die Herstellung von Monoi benötigt werden. Sie müssen im Knospenstadium oder als junge Blüten gepflückt und rasch verwendet werden, damit die Mazeration ihren unvergleichlichen Duft entfalten kann. Wichtig ist außerdem, dass diese Mazeration mindestens 10 Tage dauert, mit mindestens einem Dutzend Blüten pro Liter Öl.

Kopraöl wiederum wird aus getrocknetem Kokosnussfleisch hergestellt, heiß gepresst, raffiniert und desodoriert. Es ist also anders als natives Kokosöl, das durch Kaltpressung von frischem Kokosfleisch gewonnen wird.

Welche Vorteile hat tahitianisches Monoi für die Haut?

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Monoi-Öl wird in Europa vor allem als „Bräunungsöl“ verwendet, denn wie alle Öle bewahrt es die Haut vor dem Austrocknen. Allerdings schützt es nicht vor den schädlichen Auswirkungen der Sonne, auch wenn viele das glauben. In Polynesien wird Monoi eher als Massageöl und Haarpflege verwendet. Doch welche tatsächlichen Vorzüge hat es für die Haut?

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Tiaré-Blüte. Sie liefert ein ätherisches Öl , das vor allem in der Parfümerie verwendet und für seinen dezent vanilligen, an Urlaub erinnernden Duft geschätzt wird.  Das ätherische Öl der Tiaré enthält jedoch auch Methylsalicylat, ein etwas sperriger Name, hinter dem sich tatsächlich ein Wirkstoff verbirgt, der für seine beruhigenden und klärenden Eigenschaften bekannt ist.

Wie sieht es mit Kopraöl aus? Seine Zusammensetzung ist einzigartig, denn es enthält nicht weniger als 9 verschiedene Fettsäuren. Dazu gehören:

  • Ölsäure, die auch im Hauttalg vorkommt und die Eigenschaft hat, tief in die Haut einzudringen, ihre Feuchtigkeitsversorgung zu bewahren, aber auch die Dermis zu regenerieren und Entzündungen vorzubeugen;
  • Laurinsäure, die in sogenannten „tropischen“ Ölen sehr häufig vorkommt und dafür bekannt ist, das natürliche Gleichgewicht der Haut wiederherzustellen dank ihrer antibakteriellen Wirkung;
  • Myristinsäure, die leicht von der Haut aufgenommen wird und für ihre regenerierenden Eigenschaften bekannt ist;
  • Palmitinsäure, die besonders wirksam ist, um die Schutzfunktion der Haut wiederherzustellen;
  • Caprylsäure, die das Eindringen antioxidativer Substanzen in die Zellen fördert und so dazu beiträgt, dass die Haut länger jünger wirkt;
  • Linolsäure, die den Transport von Nährstoffen in die Haut fördert, aber auch die Hautzellen stärkt.

Zu diesen Vorzügen kommen noch die Vitamine E und K hinzu, die ebenfalls in Kopraöl enthalten sind. Das eine wirkt von Natur aus antioxidativ und hilft der Haut, sich besser gegen äußere Einflüsse zu schützen, während das andere eine gute Durchblutung fördert.

Kurz gesagt: Monoi-Öl ist ausgesprochen wohltuend für die Haut: Es unterstützt ihren Schutz, bewahrt ihre Geschmeidigkeit und ihre Widerstandskraft und fördert ihre Regeneration!

Kann Monoi-Öl zur Vorbeugung und Pflege von Dehnungsstreifen verwendet werden?

Absolut. Dehnungsstreifen sind das Ergebnis von Mikrorissen in den elastischen Hautfasern. Sie entstehen durch eine zu plötzliche und schnelle Dehnung der Haut… Sie treten häufiger auf, wenn die Haut wenig geschützt ist (zum Beispiel durch feuchtigkeitsspendende Pflege).  Ist sie geschwächt, trocken und/oder feuchtigkeitsarm, verliert sie an Elastizität. Das Ergebnis: Schon bei der kleinsten Dehnung „reißt“ sie. Dann entstehen kleine Streifen auf der Ebene der Epidermis, anfangs oft farbig und mit der Zeit verblassend .

Monoi-Öl, ein außergewöhnlicher Emollient, hilft, Dehnungsstreifen vorzubeugen. Tatsächlich begrenzt es den Feuchtigkeitsverlust der Haut und hält sie geschmeidig und elastisch. Außerdem kann es bereits vorhandene Dehnungsstreifen mildern, indem es die Zellregeneration fördert, die Haut intensiv nährt und die Widerstandskraft der Hautbarriere stärkt. Es kann daher auch bei weißen Dehnungsstreifen angewendet werden.

Welche anderen Öle kann man bei Dehnungsstreifen verwenden?

Per Definition sind alle natürlichen Pflanzenöle wohltuend für die Haut und können Dehnungsstreifen vorbeugen und sie pflegen. Die Wahl des bevorzugten Öls ist also Geschmackssache – je nachdem, ob man dickere oder flüssigere Texturen sowie eher trockene oder reichhaltige Öle mag. Einige lassen sich dennoch besonders empfehlen:

  • das Jojobaöl, das sehr gut einzieht und sich trocken anfühlt, eignet sich hervorragend zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen, vor allem bei von Natur aus trockener Haut;
  • Hagebuttenöl, das besonders für stark beanspruchte Haut empfohlen wird, die von reifen Dehnungsstreifen gezeichnet ist, da es sehr reich an antioxidativen Substanzen ist;
  • das Weizenkeimöl, reichhaltig und ölig, ist besonders interessant für empfindliche Haut, und kann mit einem trockeneren Öl (Haselnuss, Perilla) kombiniert werden;
  • Calophyllumöl, das mit seiner dunklen Farbe überrascht, aber über einzigartige Wirkstoffe verfügt, die ihm bemerkenswerte regenerierende und revitalisierende Eigenschaften verleihen;
  • das Macadamiaöl, ideal, um dem Entstehen von Dehnungsstreifen vorzubeugen, dank seiner venentonisierenden Eigenschaften;
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