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Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen durch Gewichtsverlust

Dehnungsstreifen durch Gewichtsverlust
Inhaltsverzeichnis

Wie viele andere dachten auch Sie, dass Dehnungsstreifen vor allem mit einer Schwangerschaft oder einer Gewichtszunahme zusammenhängen. Doch nach einem starken Gewichtsverlust zeigt sich oft: Bauch, Hüften und Oberschenkel sind von feinen, häufig farbigen Streifen durchzogen … Warum entstehen Dehnungsstreifen sowohl beim Zunehmen als auch dann, wenn der Körper an Volumen verliert? Und wie lassen sie sich mildern? Hier erklären wir Ihnen, woher sie kommen, und stellen Ihnen die möglichen Lösungen vor: die tägliche Pflege zu Hause und Methoden, die in Praxen für ästhetische Medizin angeboten werden.

Warum kann Gewichtsverlust Dehnungsstreifen verursachen?

Dehnungsstreifen sind die sichtbare Folge eines Risses der elastischen Fasern der Haut. Die Dermis, die sich direkt unter der Epidermis befindet, besteht unter anderem aus einem elastischen Netzwerk, das dafür sorgt, dass die Haut geschmeidig, widerstandsfähig und straff bleibt.

Bestimmte Vorgänge führen dazu, dass die Haut geschwächt wird und diese Fasern reißen. Die bekanntesten sind natürlich:

  • die Pubertät,
  • die Schwangerschaft,
  • eine plötzliche und starke Gewichtszunahme
  • Muskelaufbau
  • auch ein schneller Gewichtsverlust kann Dehnungsstreifen verursachen

Starker Gewichtsverlust nach einer drastischen Diät, einer Adipositas-Operation oder einer Schwangerschaft kann somit die Dermis schwächen. Die zuvor gespannte Haut erschlafft plötzlich. Sie verliert an Festigkeit und Elastizität und kann dazu neigen, herabzuhängen. Kollagen- und Elastinfasern können dann reißen und so Dehnungsstreifen verursachen. Verstärkt werden kann dieses Phänomen durch eine unzureichende Nährstoffzufuhr während des Gewichtsverlusts. Ausgeprägte Mängel an essenziellen Fettsäuren (die nur über die Nahrung aufgenommen werden!), an Vitaminen und Mineralstoffen können sich an der Haut zeigen und gehören ärztlich abgeklärt:

  • Rötungen und trockene Haut (Omega 6 und 3)
  • Ekzeme (Spurenelemente)
  • Trockene, schuppige Haut (Vitamin A)
  • Langsamere Wundheilung (Vitamin C)

Dehnungsstreifen, wenn der Körper an Volumen gewinnt oder verliert: Warum beides?

Dehnungsstreifen können in beiden Situationen auftreten, denn es ist die schnelle Veränderung des Körpervolumens, die die Dermis auf die Probe stellt. Bei einer Gewichtszunahme wird die Haut gedehnt, und ihre elastischen Fasern können reißen. Verliert der Körper dagegen plötzlich an Volumen, liegt die Ursache im Erschlaffen der Haut, wie oben beschrieben.

Deshalb sind in beiden Fällen oft dieselben Körperzonen betroffen: Bauch, Hüften und Oberschenkel. Eine allmähliche Veränderung der Figur und eine abwechslungsreiche Ernährung bleiben vernünftige Ratschläge, um die Haut zu schonen.

Welche Lösungen gibt es, um Dehnungsstreifen durch Gewichtsverlust zu mildern?

Wenn Sie nach einem starken Gewichtsverlust Dehnungsstreifen an Ihrem Körper feststellen (Gesäß, Oberschenkeln, Hüften, oder sogar am Rücken), stehen Ihnen verschiedene Behandlungen zur Verfügung, um sie zu mildern.

1- Lösungen für zu Hause

Dehnungsstreifen durch Gewichtsverlust

Da Anti-Dehnungsstreifen-Behandlungen bei ästhetischen Ärzten sehr kostspielig sind, können Sie sich auch für kosmetische Lösungen entscheiden, die Sie täglich ganz bequem in Ihrem Badezimmer anwenden!

Natürliche Pflege gegen Dehnungsstreifen

Die Natur ist reich an besonders wohltuenden Essenzen, die häufig zur Pflege von Haut mit Dehnungsstreifen verwendet werden. Diese Essenzen gibt es in verschiedenen Formen:

Natürliche Pflanzenöle

Pflanzenöle für die Hautpflege

Sie werden aus ölhaltigen Pflanzen gewonnen (Süßmandel, Jojoba, Marula, Sesam …) oder aus fettreichen Früchten (Avocado, Kokos, Olive, Piqui …). Da sie reich an Fettsäuren sind, pflegen und beruhigen sie die Haut und machen sie geschmeidig. Bei täglicher Anwendung helfen sie, den Hydrolipidfilm und die Geschmeidigkeit der Haut zu bewahren; bereits vorhandene Dehnungsstreifen lassen sie jedoch nicht verschwinden.

Ölmazerate

Ölmazerat für die Hautpflege

Sie entstehen durch das Mazerieren von Pflanzen (Blüten, Blätter, Wurzeln, Knospen…) in einem Pflanzenöl. Einige werden wegen ihrer Zusammensetzung häufig in der Hautpflege verwendet: Hagebutte, Karotte, Borretsch, Granatapfel, Hibiskus, Sanddorn…

Ätherische Öle

Ätherische Öle in Fläschchen

Ätherische Öle sind konzentrierte Pflanzenessenzen, die durch Destillation gewonnen werden. Da sie sehr stark konzentriert sind, sollten sie sparsam und immer verdünnt in einem fetthaltigen Träger verwendet werden. Einige ätherische Öle werden zudem häufig in der Hautpflege eingesetzt. Dazu zählen Rosengeranie, Rosenholz, Rosmarin Verbenon, Lavendel, Zistrose, italienische Strohblume, Myrrhe …

Pflanzenbuttern

Pflanzenbutter

Pflanzenbuttern werden auf ähnliche Weise wie Pflanzenöle hergestellt (Kaltpressung). Der Unterschied besteht darin, dass ihr Lipidprofil ihnen eine feste statt flüssige Textur verleiht. Pflanzenbuttern werden daher wie Öle verwendet, um die Haut zu pflegen und geschmeidig zu machen, vor allem an Stellen, die zu Dehnungsstreifen neigen. Zu nennen ist natürlich die berühmte Sheabutter, aber auch Kakao, Mango, Kombo …

Pflanzenextrakte 

Pflanzenextrakte

Die Anwendung von Pflanzenextrakten (Pulver, Gel) auf der Haut, etwa als Körpermaske oder Umschlag, kann Ihre Pflege ebenfalls ergänzen – vorausgesetzt, sie erfolgt regelmäßig. Einige Pflanzen wie feuchtigkeitsspendende Aloe Vera, beruhigende Centella Asiatica, Urucum oder Tépezcohuite werden häufig zur Pflege von Haut mit Dehnungsstreifen verwendet.

Komplette Beauty-Routine

Auch die Kosmetik bietet vieles, wenn es um Dehnungsstreifen geht! Zahlreiche Produkte mit natürlichen Aktivstoffen können Ihre tägliche Pflege begleiten. Das gilt auch für unsere Pflegeroutine für Dehnungsstreifen mit aufeinander abgestimmten Produkten, die gemeinsam angewendet werden. Sie besteht aus:

Bewertet mit 4,7 von 5218 Bewertungen

Die komplette Dehnungsstreifen-Routine, von der Dusche bis zur Massage, während der Schwangerschaft und danach

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Geräte und Peelings  

Eine Pflegeroutine lässt sich sehr gut durch Massagegeräte oder Accessoires ergänzen. Das Peeling von Dehnungsstreifen kann zum Beispiel mit einem Handschuh aus Naturmaterial oder einem Pflanzenschwamm wie einem Konjac-Schwamm oder einem Luffa-Schwamm durchgeführt werden. Was Geräte angeht, gibt es heute LED- oder Mikrodermabrasionsgeräte für die Anwendung zu Hause. Sie kosten in der Regel zwischen 100 und 300 €. Bevor Sie in solche Geräte investieren, ist es dennoch ratsam, mit einem Dermatologen zu sprechen, um eine fundierte Einschätzung ihres Nutzens zu erhalten.

2- Ästhetische Lösungen in der Arztpraxis

Dehnungsstreifen durch Gewichtsverlust

Heute gibt es zahlreiche ästhetische Behandlungen, die darauf abzielen, Dehnungsstreifen zu mildern, egal ob diese neu oder schon älter sind. Sie sind wenig invasiv, kaum oder gar nicht schmerzhaft und derzeit sehr gefragt – trotz teils hoher Kosten.

Behandlungen, die auf die Dermis abzielen

Einige ästhetische Techniken, die von Fachleuten durchgeführt werden, setzen bei der Dermis an, in der die Fibroblasten die elastischen Hautfasern bilden. Ihr Nutzen ist von Person zu Person unterschiedlich. Zu diesen Techniken zählen Plasma-Injektionen, der Laser, Microneedling, Radiofrequenz oder auch die Stimulation mit einer LED-Lampe.

Behandlungen zur Glättung der Haut

Andere Techniken setzen auf die Erneuerung der sichtbaren Hautoberfläche. Das gilt für mechanische und chemische Peelings sowie für die Mikrodermabrasion, die darauf abzielen, die Haut mehr oder weniger tief zu exfolieren, um einen entzündlichen Reiz zu erzeugen und die Oberfläche anschließend über den Regenerationsprozess zu glätten. Die ästhetische Chirurgie bei Dehnungsstreifen ermöglicht dagegen nur die Behandlung von Dehnungsstreifen am Bauch und wird nur unter bestimmten Voraussetzungen durchgeführt.

Medikamentöse Behandlung

Bestimmte Cremes mit Vitamin-A-Säure (Tretinoin, Isotretinoin) wie Retacnyl werden ausschließlich von einem Dermatologen verschrieben, da es sich um pharmazeutische Produkte handelt. Sie können das Erscheinungsbild von Dehnungsstreifen verbessern. Sie reizen die Haut und bewirken anschließend eine „natürliche“ Exfoliation, die die Haut zur Regeneration anregt. Die Wirkung variiert von Person zu Person: Welche Möglichkeiten für Ihre Haut infrage kommen, beurteilt Ihr Dermatologe. Wichtig zu wissen: Die Anwendung von Cremes auf Tretinoin-Basis ist für schwangere und stillende Frauen streng verboten.

Häufige Fragen

Warum jucken meine Dehnungsstreifen?

Juckreiz kann verschiedene Ursachen haben, und nur medizinisches Fachpersonal kann den Grund feststellen. Wenn Ihre Dehnungsstreifen jucken, holen Sie am besten den Rat eines Arztes oder Dermatologen ein. Er kann Ihnen eine für Ihre Haut passende Lösung empfehlen.

Wie kann man Dehnungsstreifen mildern oder entfernen?

Im Alltag können Sie Ihre Haut mit Pflanzenölen und Pflanzenbuttern, Ölmazeraten, Pflanzenextrakten oder einer speziellen Pflegeroutine pflegen, ergänzt durch ein regelmäßiges Peeling. Über die Methoden, die in der Praxis angeboten werden, kann Sie ein Dermatologe beraten und Ihnen die für Ihre Situation passenden Möglichkeiten vorstellen.

Gehen Dehnungsstreifen wieder weg?

Dehnungsstreifen entstehen durch das Reißen elastischer Fasern in der Dermis. Kosmetische Pflege und ästhetische Methoden zielen darauf ab, ihr Erscheinungsbild abzumildern, und die Entwicklung ist von Person zu Person unterschiedlich. Was für Ihre Haut geeignet ist, kann Ihnen ein Dermatologe fundiert erklären.

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