Home Dehnungsstreifen Welcher Sport hilft, der Entstehung von Dehnungsstreifen vorzubeugen?

Welcher Sport hilft, der Entstehung von Dehnungsstreifen vorzubeugen?

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Dehnungsstreifen sind ein natürliches Phänomen, das dennoch viele Menschen belastet. Sie entstehen durch einen lokalen Elastizitätsverlust der Dermis. Um ihrem Auftreten vorzubeugen, gilt es daher, die Spannkraft der Haut bestmöglich zu erhalten. Und wie sieht es mit Sport aus ? Könnte er uns vor Dehnungsstreifen bewahren?

Die vorbeugende Wirkung von Sport

Die Vorteile körperlicher Aktivität für den gesamten Organismus sind unbestreitbar. Aber wie genau kann Sport dabei helfen, Dehnungsstreifen vorzubeugen (oder sie sogar zu mildern)?

1- Er hilft, das Wohlfühlgewicht zu halten

Wie man weiß, ist eine plötzliche und schnelle Gewichtszunahme einer der Gründe für das Entstehen von Dehnungsstreifen. Man nimmt zu, die Haut dehnt sich zu abrupt, die Kollagenfasern reißen – und schon zeigen sich Dehnungsstreifen. Regelmäßige Bewegung hilft dabei, das Gewicht zu stabilisieren und Schwankungen zu vermeiden, die das Auftreten von Dehnungsstreifen an den Oberschenkeln, Hüften, am Bauch und manchmal auch an Armen und Beinen begünstigen.

2- Er beugt der Hautalterung vor

Mit zunehmendem Alter neigt die Epidermis (die oberste Hautschicht) dazu, trockener und dicker zu werden, während die Dermis (die tiefere Hautschicht) dünner wird und an Elastizität verliert. Die Folge ist Hautalterung. Sportliche Aktivität soll sich jedoch positiv auf den Erhalt des Kollagengehalts der Haut auswirken. Verantwortlich dafür ist ein Protein, das von Muskelzellen produziert wird und die Kollagenproduktion anregen soll. Da Kollagen direkt an der Entstehung von Dehnungsstreifen beteiligt ist, ist das Grund genug, in Bewegung zu kommen !

3- Er fördert die Blut- und Lymphzirkulation

Sport wirkt sich positiv auf die Zirkulation von Blut und Lymphe in unseren Venen und Arterien aus. Ein gut funktionierendes venös-lymphatisches Netzwerk hat zwei positive Effekte auf die Haut :

  • Eine gute Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Gewebes dank einer guten Durchblutung
  • Ein wirksamer Abtransport von Abfallstoffen dank eines optimalen Lymphflusses

Eine Haut, die ausreichend mit Wasser und Sauerstoff versorgt wird und korrekt von ihren Toxinen befreit ist, ist eine gesunde Haut, die weniger dazu neigt, Dehnungsstreifen zu entwickeln !

4- Er senkt den Cortisolspiegel

Es ist bekannt: Sport tut der Stimmung gut und wirkt sich positiv auf Angst, Stress und depressive Verstimmungen aus. Warum ? Weil er die Produktion von Endorphinen und Dopamin – den sogenannten „Glückshormonen“ – ankurbelt, zulasten von Cortisol, dem Stresshormon. Gute Nachrichten, denn Cortisol spielt bei der Entstehung von Dehnungsstreifen eine Rolle – es gehört sogar zu den Hauptverursachern !

Die nachteiligen Auswirkungen von Sport

Ist Sport also der erklärte Feind von Dehnungsstreifen ? Auf den ersten Blick könnte man das glauben. Aber Vorsicht, es ist etwas komplexer ! Sport ist nicht gleich Sport ! Manche Menschen beobachten im Laufe ihres Trainings tatsächlich Dehnungsstreifen an ihren Armen, am Oberkörper, an den Oberschenkeln oder an den Waden. Ursache ist ein plötzlicher und schneller Muskelzuwachs.

Dehnungsstreifen werden gern mit Gewichtszunahme in Verbindung gebracht, viel seltener jedoch mit Muskelaufbau. Dabei ist der Effekt derselbe : Volumenzunahme, Risse in den subkutanen Kollagenfasern und jede Menge Streifen !

Zu den betroffenen Sportarten zählen exzessives Krafttraining, Sportarten mit hoher Belastung (Sprint, CrossFit, Ballsportarten, Leistungsturnen) oder solche, die eine bestimmte Muskelgruppe besonders beanspruchen (Rudern, Gewichtheben, Tennis).

Wenn Sie also Anhänger dieser Art von sportlicher Aktivität sind, gibt es nur ein Motto : langsam angehen und auf eine gute Hydration achten – sowohl durchs Trinken als auch durch die Pflege Ihrer Haut !

Dehnungsstreifen : diese Sportarten sind zu bevorzugen

Dennoch ist es ratsam, statt intensiver Sportarten sanftere Aktivitäten zu wählen, mit denen man Muskeln aufbauen kann, ohne die Haut zu stark zu belasten und das Auftreten von Dehnungsstreifen zu fördern. So lassen sich die positiven Effekte von Sport auf Dehnungsstreifen nutzen und die Spannkraft steigern – in jeder Hinsicht !

  • Schwimmen und generell Wassersportarten : eine Sportart, die einfach rundum guttut – für die Linie, gegen Cellulite, gegen Wassereinlagerungen, und sie wirkt straffend auf die Haut (dank des natürlich massierenden Effekts des Wassers). Schwimmen hilft dabei, die Muskelmasse gleichmäßig und sanft aufzubauen, ohne das Risiko von Dehnungsstreifen zu erhöhen.
  • Barre am Boden: inspiriert vom klassischen Tanz, trainiert sie die tiefliegende Muskulatur, ohne sie zu vergrößern, und fördert die allgemeine Beweglichkeit des Körpers – inklusive der Haut !
  • Pilates: ein ganzheitliches Muskeltraining, das helfen kann, dem Auftreten von Dehnungsstreifen vorzubeugen – auch an typischen Zonen wie dem unteren Rücken und der Brust.
  • Nordic Walking: ein zügiges Gehen mit Stöcken, bei dem Atemrhythmus und Bewegungsamplitude im Mittelpunkt stehen. Kein Trauma, pures Wohlbefinden, kein Risiko für Dehnungsstreifen !

Zum Schluss noch ein Tipp: Um die Wirkung von Sport gegen Dehnungsstreifen zu ergänzen, empfiehlt sich eine vorbeugende und mildernde Pflegeroutine wie unser Pack Vergetures !

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