Kokosöl – das neue Mittel gegen Schwangerschaftsstreifen? Schauen wir mal! Dieses zart duftende Öl ist jedenfalls der neue Star in Kosmetik und Ernährung. Es findet sich auf jedem Tisch … und in jedem Badezimmer! Was hat also natives Kokosöl für uns zu bieten?
Sommaire
Was ist Kokosöl?
Die Kokosnuss selbst brauchen wir nicht vorzustellen – dieses Frucht, deren Fruchtfleisch und Wasser für ihren milden Geschmack und ihr exotisches Aroma geschätzt werden. Dennoch lohnt es sich, Kokosöl genauer zu erklären, denn es gibt davon zwei Sorten :
- Natives Kokosöl, gewonnen durch Kaltpressung des frischen Kokosfruchtfleisches.
- Kopraöl, raffiniert, das durch Heißpressung des getrockneten Kokosfruchtfleisches gewonnen wird. Es handelt sich also um ein behandeltes, raffiniertes und desodoriertes Öl. Es wird zur Herstellung von Monoï verwendet – einem Mazerat aus Tiaré-Blüten in Kopraöl.
Ersteres ist aufgrund seiner Zusammensetzung für die Pflege besonders interessant. Diese variiert jedoch je nach Produktionsbedingungen. Daher empfiehlt es sich, vor jeder Anwendung – um die besten Ergebnisse bei Ihren Schwangerschaftsstreifen zu erzielen – ein natives Extra-Kokosöl, erste Kaltpressung, möglichst bio und nachhaltig produziert, zu wählen.
Noch ein letzter Hinweis: Kokosöl kann in zwei Formen vorliegen:
- Bei Kälte wird es fest und ähnelt dann einer pflanzlichen Butter. Wer feste Texturen bevorzugt, kann sein Kokosöl im Kühlschrank aufbewahren.
- Bei einer Temperatur über 25 Grad ist Kokosöl vollkommen flüssig.
Keine Sorge, wenn sich die Konsistenz Ihres Kokosöls verändert. Das bedeutet nicht, dass es verdorben ist. Sie können es bedenkenlos auf Ihre Schwangerschaftsstreifen auftragen.
Wie wirksam ist Kokosöl bei Schwangerschaftsstreifen?
Nativem Kokosöl werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Der Grund dafür liegt in seinem Reichtum an Fettsäuren :
Ölsäure
Ein Omega-9, das den Hydrolipidfilm der Haut stärkt und so ihre Elastizität, Geschmeidigkeit und Feuchtigkeit erhält. Neuere Studien haben zudem gezeigt, dass die regelmäßige Anwendung von Kokosöl den Heilungsprozess der Dermis verbessern kann. Diese Säure wirkt sich besonders positiv auf entzündliche Schwangerschaftsstreifen aus, ob rote oder violette.
Linolsäure
Ein Omega-6, das für den menschlichen Körper essenziell ist und nicht selbst produziert werden kann. Linolsäure kann zahlreiche Hautprobleme, darunter Schwangerschaftsstreifen, behandeln, da sie den Abbau der Haut (intensive Trockenheit, fahler Teint) verhindert und ihre Regeneration beschleunigt. Sie stärkt die Zellmembranen – darunter die der Fibroblasten, jener subkutanen Zellen, die für die Kollagenproduktion verantwortlich sind.
Palmitinsäure
Eine gesättigte Fettsäure, die beim Verzehr nicht unbedingt empfehlenswert ist (Palmöl hat bekanntlich keinen guten Ruf …), für die Haut jedoch hervorragend geeignet ist. Palmitinsäure ist ein wichtiger Bestandteil der Säureschutzschicht der Haut. Sie stärkt die Hautbarriere und hat emollierende Eigenschaften (macht die Haut geschmeidiger).
Laurinsäure
Diese Säure ist für das Erstarren von Kokosöl verantwortlich. Sie wird häufig als Zusatzstoff in Kosmetika eingesetzt, um diese fester zu machen. Laurinsäure ist sehr hautverträglich, da sie auch im menschlichen Talg vorkommt. Sie hilft, den natürlichen Hydrolipidfilm zu erhalten, und beugt trockener Haut vor – die das sichtbare Erscheinungsbild von Schwangerschaftsstreifen verstärkt.
Myristinsäure
Eine weitere gesättigte Fettsäure, die zur Schutzfunktion der Haut gegenüber äußeren Einflüssen beiträgt. Die in Kokosöl enthaltene Myristinsäure macht es zudem leicht absorbierbar – die Einziehung wird verbessert; ideal für die tägliche Anwendung auf Schwangerschaftsstreifen!
Kokosöl enthält außerdem Vitamin E (schützt die Fibroblasten) sowie Provitamine A (antioxidantes Beta-Carotin), B3 (beruhigt die Hautreaktivität) und B5 (beschleunigt die Wundheilung). Schließlich enthält natives Kokosöl Phytosterole, die in der Kosmetik sehr geschätzt werden und in vielen Produkten enthalten sind. Warum? Weil sie nährend, entzündungshemmend und strukturaufbauend auf die Dermis wirken. Sie sind besonders vorteilhaft für geschädigte Haut (Falten, Verbrennungen, Narben, Juckreiz… und natürlich Schwangerschaftsstreifen!).
Sie sehen also: Natives Kokosöl ist dank seiner komplexen und reichhaltigen Zusammensetzung ein wahres Schönheitselixier für die Haut.
Wie wendet man natives Kokosöl an?
1- Pur anwenden
Sie können Kokosöl problemlos pur verwenden: Nehmen Sie einfach eine kleine Menge in die Hand, erwärmen Sie es in der Handfläche und tragen Sie es dann auf Ihre Schwangerschaftsstreifen auf. Es schmilzt schnell durch die Körperwärme und wird rasch von der Haut aufgenommen.
2- Peeling gegen Schwangerschaftsstreifen
Sie können auch ein Peeling gegen Schwangerschaftsstreifen auf Kokosölbasis herstellen. Dafür benötigen Sie:
- ½ Glas Kokosöl
- ¼ Glas feines Salz
- 6 Tropfen ätherisches Zitronenöl (vorzugsweise furanocumarinfrei, um die photosensibilisierende Wirkung dieses ätherischen Öls zu vermeiden)
Mischen Sie diese drei Zutaten – Ihr Peeling ist fertig! Massieren Sie Ihre Schwangerschaftsstreifen direkt mit dem selbst gemachten Exfoliant ein, auf trockener oder leicht feuchter Haut.
3- Pflegeöl gegen Schwangerschaftsstreifen
Es ist auch möglich, ein Pflegeöl für Schwangerschaftsstreifen aus natürlichen Zutaten herzustellen. Dafür benötigen Sie:
- 1 Teelöffel Kokosöl
- 1 Teelöffel Sheabutter
- 15 ml Weizenkeimöl
- 15 ml Macadamiaöl
- Ihr bevorzugter natürlicher Duft: Tiaré, Vanille, Frangipani (optional)
Das Rezept ist ganz einfach:
- Schmelzen Sie Ihr Kokosöl und Ihre Sheabutter im Wasserbad.
- Sobald alles geschmolzen ist, nehmen Sie die Mischung vom Herd und fügen Sie die übrigen Zutaten nacheinander hinzu.
- Alles gut vermischen und in ein sauberes Behältnis von ca. 30 ml umfüllen.
- Vergessen Sie nicht, Ihre Zubereitung vorab an einer kleinen Hautstelle zu testen, bevor Sie sie großzügig auf Ihre Schwangerschaftsstreifen auftragen. 48 Stunden sind nötig, um die Verträglichkeit der Mischung zu beurteilen.
Wenn Sie sich die Mühe nicht machen möchten, Ihr eigenes Öl herzustellen, hat Cellublue ein 100 % natürliches Öl entwickelt, das eine Mischung aus 6 Pflanzenölen enthält, die jeweils unterschiedliche und sich ergänzende Eigenschaften zur Reduzierung des Erscheinungsbildes von Schwangerschaftsstreifen besitzen.
4- Gel gegen Schwangerschaftsstreifen
Schließlich lässt sich Kokosöl auch zur Herstellung eines Gels gegen Schwangerschaftsstreifen verwenden. Nichts einfacher als das: Mischen Sie einfach 100 g festes natives Kokosöl mit 100 g reinem Aloe Vera-Gel. Rühren Sie die Mischung 5 Minuten lang, bis eine cremige und glatte Konsistenz entsteht. Wenn Sie Ihr Gel parfümieren oder seine Wirksamkeit bei Schwangerschaftsstreifen steigern möchten, geben Sie 10 Tropfen ätherisches Lavendelöl (Aspik) oder Rosmarin-Verbenon-Öl hinzu (sofern keine Gegenanzeigen bestehen, z. B. bei Schwangerschaft oder Stillzeit). Diese beiden ätherischen Öle sind für ihre wundheilenden Eigenschaften bekannt. Füllen Sie Ihre Mischung in ein Behältnis und bewahren Sie es an einem kühlen, trockenen Ort auf.
Welche ergänzenden Lösungen gibt es zu Kokosöl bei der Behandlung von Schwangerschaftsstreifen?
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- Die Brosse Peau Neuve, peelt die Haut, ohne sie zu reizen. Sie befreit sie von abgestorbenen Hautzellen und glättet gleichzeitig das eingefallene Erscheinungsbild von Schwangerschaftsstreifen (ob durch die Pubertät, die Schwangerschaft oder Gewichtsschwankungen bedingt).
- Das Huile Soin Vergetures, ein natürliches Elixier aus 6 Pflanzenölen (darunter Jojoba und Avocado), wirkt sowohl vorbeugend als auch pflegend. Die tägliche Anwendung hilft, der Entstehung von Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen oder bestehende zu behandeln. 95 % der Frauen, die es verwendet haben, stellten eine Reduzierung des sichtbaren Erscheinungsbildes ihrer Schwangerschaftsstreifen fest.
- Die Crème Vergetures ist eine regenerierende Creme und die perfekte Ergänzung zum geschmeidigmachenden und nährenden Kokosöl. Ihre samtige Textur wird schnell aufgenommen und hinterlässt die Haut weich und zart parfümiert. Eine universelle Creme, für alle geeignet – auch für Schwangere und Stillende!

