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Ästhetische Chirurgie gegen Dehnungsstreifen: die verschiedenen möglichen Eingriffe

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Ihre Dehnungsstreifen bereiten Ihnen großen Kummer. Sie denken darüber nach, einen ästhetischen Eingriff vornehmen zu lassen, verlieren aber den Überblick bei den verschiedenen Techniken. Keine Sorge! Entdecken Sie sie jetzt: Wir erklären Ihnen alles, einschließlich des Unterschieds zwischen ästhetischer Medizin und Chirurgie bei Dehnungsstreifen.

Ästhetische Medizin bei Dehnungsstreifen: die verschiedenen Techniken

Ästhetische Medizin und plastische Chirurgie bei Dehnungsstreifen sind zwei verschiedene Dinge. Erstere ist häufig nicht oder kaum invasiv, kann ohne Anästhesie – oder mit leichter lokaler Betäubung – durchgeführt werden und erfordert keine aufwendige Nachsorge. Letztere ist ein eigentlicher operativer Eingriff mit all seinen Konsequenzen. Daher scheint es sinnvoll, einen kurzen Überblick über die verschiedenen Techniken der ästhetischen Medizin bei Dehnungsstreifen zu geben.

1- Plasma-Injektionen

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Plasma-Injektionen mit thrombozytenreichem Plasma (oder PRP) sind ein Eingriff der ästhetischen Medizin. Sie zielen darauf ab, die Regeneration der Dermis zu fördern, indem die Produktion neuer elastischer Fasern angeregt wird. Plasma-Injektionen können an allen Körperzonen durchgeführt werden.

Eine Sitzung dauert zwischen 20 Minuten und 1 Stunde und beginnt mit einer Blutentnahme. Das Blut wird anschließend zentrifugiert, um das thrombozytenreiche Plasma zu gewinnen. Einmal isoliert, wird dieses mit einer feinen Nadel in die von Dehnungsstreifen betroffene Zone reinjiziert. Die Injektionen sind wenig schmerzhaft, doch für empfindlichere Personen ist es durchaus möglich, die zu behandelnde Zone vorab mit einem Betäubungsgel zu anästhesieren. Für ein optimales Ergebnis werden 3 bis 5 Sitzungen empfohlen, jeweils im Abstand von einem Monat, um der Haut Zeit zur Regeneration zu geben.

Manchmal kann die PRP-Technik durch Injektionen von autologem Fett (Lipostruktur) ergänzt werden. Winzige Fettzellen werden per Mikro-Liposuktion entnommen und anschließend in die Dehnungsstreifen reinjiziert. Diese lebenden Zellen füllen die Streifen auf und verleihen der Haut so wieder Volumen.

Die ersten Ergebnisse sind nach etwa 3 Monaten sichtbar. Nach Abschluss des Protokolls sind jährlich einige Auffrischungssitzungen einzuplanen, um ein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen. Die Kosten einer PRP-Injektionssitzung variieren zwischen 300 und 600 €, je nach ästhetischem Mediziner und Größe der zu behandelnden Zone.

2- Carboxytherapie

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Die Carboxytherapie (oder Carbotherapie) ist eine Technik, bei der mit einer sehr feinen Nadel steriles medizinisches Kohlendioxidgas subkutan injiziert wird. Das so injizierte Gas regt die Mikrozirkulation an und fördert damit die Wundheilung und die Gewebeerneuerung. Die Haut, die dank des verbesserten Blutflusses besser mit Sauerstoff versorgt, genährt und befeuchtet wird, produziert daraufhin neue elastische Fasern. Bestehende Dehnungsstreifen werden gemildert, da die Haut unter Spannung wieder mehr Geschmeidigkeit und Elastizität gewinnt.

Eine Sitzung dauert zwischen 20 und 30 Minuten und erfordert keine Anästhesie. Der Arzt injiziert CO2 mit geringem Durchfluss und einer sehr feinen Nadel in jeden Dehnungsstreifen. Unter der Wirkung des Gases wölben sich die Dehnungsstreifen vorübergehend und die Haut rötet sich. Da das Gas extrem diffusionsfähig ist, wird es sehr schnell abgebaut, ebenso wie die Hautrötungen. Um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen, sind in der Regel 6 bis 12 Sitzungen pro zu behandelnder Zone erforderlich, im Rhythmus einer Sitzung pro Woche oder alle 15 Tage. Nach der Erstbehandlung sind alle 3 bis 6 Monate Auffrischungssitzungen einzuplanen. Zum Preis: Die Kosten einer Sitzung liegen zwischen 50 und 150 €.

3- Micro-Needling

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Micro-Needling ist eine relativ neue ästhetische Technik, die bei Dehnungsstreifen gute Ergebnisse liefert, insbesondere wenn diese noch frisch sind (Dehnungsstreifen rote oder violette). Sie besteht darin, über die Dehnungsstreifen einen elektrischen Stift zu führen, der mit mehreren sterilen Einweg-Mikronadeln verschiedener Längen (0,5 bis 3 mm) bestückt ist. Ziel ist es, Mikro-Perforationen in den verschiedenen Schichten der Dermis zu erzeugen, damit die Hautregeneration auf allen Ebenen stattfindet. Die Mikro-Perforationen lösen eine Entzündungsreaktion aus, um den Heilungsprozess wieder in Gang zu setzen und die Synthese von Kollagen und Elastin zu stimulieren. Das Mikro-Perforationsverfahren wird durch die Anwendung oder Injektion revitalisierender Produkte wie Silizium, Hyaluronsäure und Vitamine ergänzt.

Eine Micro-Needling-Sitzung dauert 30 bis 60 Minuten, je nach Größe der zu behandelnden Zone. Das Gefühl ist tolerierbar, wenn auch nicht angenehm. Ist das Verfahren zu schmerzhaft, kann der Arzt vorab ein Betäubungsgel auftragen. Nach jeder Sitzung können einige kleine, harmlose Blutungen auftreten. Um eine Verbesserung des Erscheinungsbildes der Dehnungsstreifen festzustellen, sind im Durchschnitt 3 bis 4 Sitzungen im Abstand von 15 Tagen einzuplanen. Die Kosten belaufen sich auf 150 bis 300 € pro Sitzung.

4- Laser

Man sollte eher von Lasern sprechen, denn es gibt mehrere, je nach Ausmaß und Pigmentierung der Dehnungsstreifen sowie dem Hauttyp der Patientin.

  • Ablativer fraktionierter Laser: Er richtet sich an dicke Haut, die von alten Dehnungsstreifen betroffen ist. Dieser Laser zielt darauf ab, Hautschichten zu zerstören, um die Haut zur Regeneration zu zwingen. Der Heilungsprozess dauert zwischen 3 und 10 Tagen und geht mit Rötungen und Krusten einher. Die Technik ist relativ aggressiv und wird für empfindliche Haut- oder Körperzonen nicht empfohlen.
  • Nicht-ablativer fraktionierter Laser: Weniger aggressiv als die vorherige Technik, zielt diese Lasermethode darauf ab, die Dermis direkt zu behandeln, ohne die Epidermis zu beeinträchtigen. Sie besteht darin, die unteren Hautschichten zu erwärmen, um eine Mikrokoagulation zu erzeugen und die Produktion neuer elastischer Fasern anzuregen.
  • Vaskulärer Laser: Das Prinzip besteht darin, gepulstes Licht auf die Dehnungsstreifen zu senden, um deren Färbung zu reduzieren. Dieser Eingriff richtet sich im Wesentlichen an Frauen mit jungen, noch farbigen Dehnungsstreifen.

Laserbasierte Techniken erfordern mindestens 5 Sitzungen, um eine Wirksamkeit zu zeigen. Jede Sitzung kostet zwischen 150 und 300 €. Zwischen den Sitzungen kann die Heilung mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Die Laserbehandlung von Dehnungsstreifen ist daher ein langwieriger Prozess.

5- LED-Lampe

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Luminostimulation, Lichttherapie, LED-Photomodulation oder LED-Lampe beschreiben dasselbe Verfahren: die Stimulation der unteren Hautschichten durch Licht. Dabei wird rotes Licht auf die von Dehnungsstreifen betroffene Zone projiziert. Dieses stimuliert die Produktion von Kollagen und Elastin und verbessert die Durchblutung, sodass die Hautqualität insgesamt verbessert wird. Die Ergebnisse variieren je nach Reife der Dehnungsstreifen: sehr gut bei frischen Dehnungsstreifen, Abschwächung von etwa 50 % bei weißen Dehnungsstreifen. Es sind mindestens 3 bis 5 Sitzungen erforderlich, um erste Ergebnisse zu erkennen, 8 bis 10 für eine deutliche Verbesserung des Hautbildes. Eine Sitzung dauert etwa 30 bis 40 Minuten und das Verfahren ist schmerzlos. Der Preis liegt bei etwa 100 € pro Sitzung.

6- Radiofrequenz

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Die Radiofrequenz besteht darin, einen elektromagnetischen Impuls mit sehr hoher Frequenz durch die Haut zu leiten. Dieser Impuls wird sofort in Wärme umgewandelt: 39 bis 42o Grad auf Ebene der Epidermis, 60 bis 65o Grad auf Ebene der Dermis. Die Wärme bewirkt die Kontraktion des bestehenden elastischen Netzwerks und die Produktion neuer Kollagen- und Elastinfasern durch die Fibroblasten. Eine Radiofrequenz-Sitzung dauert etwa eine halbe Stunde und die Technik ist völlig schmerzlos. Um eine merkliche Abschwächung der Dehnungsstreifen festzustellen, sind mindestens 6 bis 8 Sitzungen im Abstand von jeweils 15 Tagen erforderlich. Was die Kosten betrifft: Die Preise liegen zwischen 175 und 300 € pro Sitzung.

7- Peeling

Es gibt tatsächlich zwei Arten von Peeling zur Behandlung von Dehnungsstreifen: das mechanische Peeling oder Dermabrasion und das chemische Peeling, das aggressiver ist. Diese Peelings können sanft, mittelstark oder tief sein, wobei ein oberflächliches Peeling keinen Einfluss auf Dehnungsstreifen hat.

  • Mechanisches Peeling: Die klassische Dermabrasion wurde durch die Mikrodermabrasion ersetzt, deren Nachsorge sowohl für den Arzt als auch für die Patientin einfacher zu handhaben ist. Das Prinzip bleibt jedoch dasselbe: Die Haut wird abgeschliffen, um eine Regeneration auszulösen. Die Behandlung ist etwas schmerzhaft und wird daher unter lokaler Anästhesie durchgeführt. Sie dauert etwa 30 bis 45 Minuten.
  • Chemisches Peeling: Dabei handelt es sich um eine aktive Maske aus verschiedenen mehr oder weniger abrasiven chemischen Substanzen, die auf die Haut aufgetragen wird. Die durch die chemische Abrasion ausgelöste Abschuppung ermöglicht es der Haut, sich zu regenerieren. Eine Sitzung dauert etwa 30 Minuten und erfordert eine sehr sorgfältige ärztliche Überwachung. Die Nachsorge kann je nach Intensität des Peelings mehr oder weniger beschwerlich sein (Ödeme und Brenngefühl, dann Krusten).

Peelings erfordern generell mehrere zeitlich versetzte Sitzungen, und ihre Wirksamkeit ist variabel und nicht dauerhaft. Die Kosten variieren ebenfalls je nach Technik, Intensität des Peelings und der zu behandelnden Zone. Sie liegen daher zwischen 150 und 700 €.

Chirurgie bei Dehnungsstreifen: nur ein Eingriff möglich

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Die zuvor beschriebenen Techniken sind keine chirurgischen Eingriffe. Sie sind nicht-invasiv und erfordern keine Operation. Es ist jedoch möglich, sich einer Bauchstraffung – allgemein als Abdominoplastik bezeichnet – zu unterziehen, die eine vollständige Beseitigung der Dehnungsstreifen ermöglicht. Allerdings richtet sich die Chirurgie bei Dehnungsstreifen nicht an alle und wird nur unter bestimmten Voraussetzungen durchgeführt:

  • Die Dehnungsstreifen müssen mit einer ausgeprägten Hauterschlaffung verbunden sein.
  • Die Zone muss einen erheblichen Hautüberschuss aufweisen.

Die Chirurgie bei Dehnungsstreifen ist daher im Wesentlichen im Bereich des Bauches denkbar (nach einer Schwangerschaft oder einem drastischen Gewichtsverlust): Man spricht dann von Dermolipektomie, Abdominoplastik oder Bauchdeckenplastik. Häufig ist das Verschwinden der Dehnungsstreifen nicht die Hauptmotivation der Betroffenen, sondern vielmehr die Entfernung überschüssiger und schlaffer Haut am Bauch, die sich nicht mehr straffen lässt, trotz gesunder Lebensweise und Ernährungsmaßnahmen.

Die plastische Chirurgie bei Dehnungsstreifen sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Sie beinhaltet:

  • Eine eingehende Untersuchung beim Chirurgen
  • Eine Operation unter Vollnarkose
  • Mehrere Tage Krankenhausaufenthalt
  • Eine aufwendige postoperative Nachsorge, sowohl hinsichtlich der Schmerzen als auch der Pflege
  • Verbleibende Narben
  • Hohe Kosten (mindestens 3000 €), die häufig nicht von der Krankenversicherung übernommen werden (da es sich um einen ästhetischen Eingriff handelt).

Sie richtet sich daher nur an eine begrenzte Anzahl von Patientinnen und Patienten und scheint nicht die ideale Lösung zu sein, um Dehnungsstreifen dauerhaft loszuwerden.

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