Heutzutage kämpfen viele Menschen mit ihrem Gewicht. Sport treiben, eine Diät machen, Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, Schlankheitscremes auftragen oder sich einer Operation unterziehen: Die Ansätze sind sehr unterschiedlich. Eine besondere Methode hat sich jedoch etabliert, nämlich der Wrap! Hier erfahren Sie, wie er angewendet wird, welche Formen es gibt, auf welche Körperzonen er aufgetragen werden kann und was Sie davon erwarten können.
Der Wrap: Worum geht es bei dieser Technik?
Die Technik des Körperwickels mit einem Wrap lässt sich einfach umsetzen. Sie nimmt kaum Zeit in Anspruch, nur wenige Minuten pro Woche. Für einen Wrap trägt man eine Mischung aus Pflegeprodukten oder eine Pflegecreme auf die gewünschte Körperzone auf. Anschließend wickelt man diese Zone mit einer transparenten Folie ein, sodass das Produkt vollständig bedeckt ist, und lässt es einige Minuten einwirken. Die Folie über dem Produkt verhindert, dass die Wirkstoffe verdunsten. Es gibt auch Wraps in Form großer, mit Pflegeprodukt getränkter Patches, die direkt auf verschiedene Körperzonen aufgebracht werden können. Ziel ist, dass die Wirkstoffe der Mischung oder des Patches gut in Kontakt mit der Haut bleiben. Unter der Folie kommt die Haut ins Schwitzen, und die Zone kann vorübergehend etwas schmaler wirken. Je nach Ihren Bedürfnissen und Wünschen stehen verschiedene Wrap-Arten zur Auswahl.

Die verschiedenen Formen des Wraps
Die Produkte für einen fertigen oder selbst gemachten Wrap sind in Bio-Läden und Pflegegeschäften erhältlich. Sie können das Benötigte auch auf seriösen Websites bestellen. Es gibt hauptsächlich 3 Arten von Wraps. Zunächst den Wrap als Patch, dann den selbst gemachten Wrap und schließlich den Wrap als Pflegeprodukt.
Wraps als Pflegeprodukt
Im Handel sind Wraps in Form von Körpermasken erhältlich. Diese Wraps können pflanzliche Inhaltsstoffe enthalten, etwa Pro-Sveltyl aus dem heiligen Lotus. Pflegende Wraps werden 2 bis 3 Mal pro Woche angewendet. Tragen Sie das Produkt einfach auf die gewünschte Zone auf, wickeln Sie diese mit einer transparenten Folie ein und lassen Sie es einige Minuten einwirken. Nach dem Abspülen fühlt sich die Haut zart an, und die Einwirkzeit wird zu einem echten Moment der Entspannung.
Der selbst gemachte Wrap
Man kann auch ein selbst gemachtes Produkt herstellen. Es ist recht einfach, eine Mischung selbst zuzubereiten, indem man eigene Zutaten verwendet und dosiert. Greifen Sie am besten auf natürliche Produkte zurück wie grünen Ton, Algen wie Spirulina-Pulver oder ätherische Öle. Im Internet finden sich zahlreiche DIY-Rezepte für Wraps. Allerdings erfordert die Herstellung eines eigenen Wraps Zeit, und die Wirkung ist nur von kurzer Dauer.
Der Wrap als Patch
Wraps in Patch-Form bestehen aus einem Gel mit Inhaltsstoffen wie Capsaicin oder Sophoricosid. Manche enthalten natürliche Extrakte wie grüne Teeblätter, Guarana-Samen oder Jojoba-Samen. Andere können mit ätherischen Ölen wie Rosmarin-, Zitronen-, Grapefruit- oder Eukalyptusöl getränkt sein. Manche Wraps in Patch-Form wirken nur auf die Epidermis, die oberste Hautschicht. Die Wirkung ist daher nur von kurzer Dauer. Unter dem Patch schwitzt Ihr Körper nämlich. Dadurch verlieren Sie Wasser, allerdings nur für einige Stunden.

Auf welche Zonen können Wraps aufgetragen werden?
Wraps können auf verschiedene Körperzonen aufgetragen werden, zum Beispiel auf:
- den Bauch,
- die Oberschenkel,
- die Hüften,
- das Gesäß,
- die Taille,
- die Arme,
- die Waden
Wenn Sie sich für einen Wrap in Patch-Form entscheiden, achten Sie darauf, die Körperzonen zu prüfen, auf die er aufgetragen werden kann. Die meisten dieser Wraps sind nur für den Bauch geeignet.
Der Wrap für den Bauch
Der Bauch gehört zu den Zonen, auf die ein Wrap aufgetragen werden kann. Die meisten Wraps in Patch-Form sind übrigens ausschließlich für diese Zone gedacht. Auch ein pflegender Wrap oder ein selbst gemachtes Rezept lässt sich hier anwenden.
Bei einem Pflegeprodukt bleibt das Prinzip gleich: Tragen Sie das Produkt auf den Bauch auf, wickeln Sie ihn mit einer transparenten Folie ein, sodass das Produkt vollständig bedeckt ist, und lassen Sie es einige Minuten einwirken, 2 bis 3 Mal pro Woche. Bei einem Patch sollten Sie immer prüfen, auf welche Körperzonen er aufgetragen werden darf.
Was können Sie von einem Wrap erwarten?
Die Körperzone, auf die der Wrap aufgetragen wurde, kann direkt nach der Anwendung etwas schmaler wirken, doch dieser Effekt ist vorübergehend. Der Patch-Wrap wirkt vor allem über das Schwitzen. Dabei geht Wasser verloren, und Sie haben den Eindruck einer schlankeren Silhouette. Der selbst gemachte Wrap hat eine ähnliche Wirkung. Sie hält jedoch nur eine Weile an: Nach einigen Stunden trinken Sie wieder und gewinnen die verlorenen Zentimeter in den meisten Fällen zurück. Wraps in Form von Pflegeprodukten lassen sich dagegen regelmäßig anwenden, sodass Sie diese in Ihre Pflegeroutine einbauen können. Wählen Sie am besten Produkte, die ihre Zusammensetzung klar ausweisen. So können Sie diese an der Körperzone anwenden, die Sie pflegen möchten.
Häufige Fragen
Wo kann man einen Wrap kaufen?
Wraps oder die Zutaten, um Ihren eigenen zuzubereiten, finden Sie in Bio-Läden, in Geschäften für Körperpflege und auf seriösen Websites. Wählen Sie zunächst die Form, die zu Ihnen passt: ein Pflegeprodukt, das unter Folie aufgetragen wird, ein selbst gemachtes Rezept oder ein Patch (siehe den Abschnitt über die verschiedenen Formen des Wraps).
Was kostet ein Körperwickel?
Der Preis hängt vor allem von der gewählten Form ab. Ein selbst gemachtes Rezept wird mit natürlichen Zutaten aus dem Bio-Laden zubereitet, erfordert aber Zeit. Ein pflegender Wrap oder ein Patch ist gebrauchsfertig erhältlich: Vergleichen Sie die Zusammensetzung und die Körperzonen, auf die das Produkt aufgetragen werden kann, bevor Sie sich entscheiden.
Welche Zutaten eignen sich für einen selbst gemachten Wrap?
Bevorzugen Sie natürliche Produkte wie grüne Tonerde, Algen wie Spirulina-Pulver oder ätherische Öle. Sie dosieren Ihre Zutaten selbst, je nach gewähltem Rezept. Zur Orientierung lesen Sie unseren Artikel über den Wrap zum Selbermachen, der weiter oben im Abschnitt über den selbst gemachten Wrap erwähnt wird.
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