Geben wir es zu: Wir haben alle schon einmal eine Diät ausprobiert, um den Körper zu bekommen, von dem wir träumen, uns von lästigen Speckröllchen zu verabschieden und der Cellulite den Kampf anzusagen. Während das Internet mit Hunderten verschiedener Methoden überflutet ist, gehört das Kalorienzählen zu den verbreitetsten Ansätzen. Eine Diät zu machen ist oft schon eine Herausforderung – wenn man dann noch jede aufgenommene Kalorie zählen soll, kann das schnell zum Albtraum werden…
Wir haben uns daher ein paar Fragen zu dieser Methode gestellt – und die Antworten werden euch vermutlich gefallen…
Was ist eigentlich eine Kalorie?
Um richtig zu funktionieren, braucht der Körper Energie – gemessen in der Anzahl der aufgenommenen Kalorien. Das nennt man den Energiebedarf.
Jedes Lebensmittel und jedes Getränk hat einen eigenen Energiewert, ausgedrückt in Kalorien, der von Produkt zu Produkt enorm variiert. Manche Lebensmittel sind sehr kalorienreich – das wissen wir alle: Burger, Pizza, Softdrinks, Süßigkeiten… Andere kalorienreiche Lebensmittel tarnen sich besser: Avocado, Banane, Brot… Aber Vorsicht: Kalorien sind nicht euer Feind – ohne sie könnte euer Körper schlicht nicht funktionieren!
Muss man wirklich Kalorien zählen, um abzunehmen?

Für eine ausgewogene Ernährung ist es wichtig, den Energiebedarf einzuschätzen, den euer Körper zum reibungslosen Funktionieren benötigt. Dazu empfiehlt es sich, diese Einschätzung über etwa eine Woche vorzunehmen, um das Verhältnis zwischen aufgenommenen Kalorien und verbrauchter Energie zu ermitteln. Um abzunehmen, muss man logischerweise mehr Kalorien verbrennen als man zu sich nimmt. Dreht man das um, werden die überschüssigen Kalorien gespeichert und in Fett umgewandelt.
Wusstet ihr das? Euer Körper verbrennt ständig Kalorien – selbst im Schlaf. Natürlich verbrennt ihr deutlich mehr, wenn ihr körperlich aktiv seid.
Wenn ihr abnehmen möchtet, ist es zu Beginn eurer Ernährungsumstellung also durchaus sinnvoll, Kalorien zu zählen – um sicherzustellen, dass eure tägliche Zufuhr den Energieverbrauch nicht übersteigt.
Nicht mehr zählen – VERGLEICHEN.
Aus mehreren Gründen kann eine ausgewogene Ernährung nicht allein auf dem Kalorienzählen basieren.
Der Kalorienbedarf für ein gesundes Körperfunktionieren ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Ihr müsst eure berufliche Tätigkeit, eure körperliche Aktivität, euer Alter, euren Grundumsatz und vieles mehr berücksichtigen.
Wusstet ihr das? Für Frauen zwischen 20 und 45 Jahren liegt der Tagesbedarf in der Regel bei etwa 2000 kcal. Dieser Wert steigt jedoch deutlich an, wenn ihr Sport treibt!
Unser Körper erinnert sich daran, wie wir ihn behandeln. Nehmt ihr über mehrere Tage zu wenig Kalorien zu euch, wird er Reserven anlegen, sobald ihr wieder normal esst. Eure Bemühungen zum Abnehmen verpuffen dann wirkungslos: Willkommen, Jo-Jo-Effekt!
Das Ziel ist also, eurem Körper genau die Kalorien zu liefern, die er braucht – nicht mehr, nicht weniger –, indem ihr sorgfältig auswählt, was ihr täglich esst. Manche Lebensmittel sind zwar kalorienreich, aber äußerst wertvoll für euren Organismus. Die Avocado zum Beispiel ist eine ideale Quelle für Antioxidantien, Vitamine und gesunde Fette… Auch wenn eine Avocado genauso viele Kalorien hat wie ein Eis am Stiel, liefert sie eurem Körper eine weitaus hochwertigere Energie!

Ihr habt es also verstanden: Es geht nicht darum, Kalorien zu zählen, um abzunehmen, sondern darum, sich satt zu essen – mit gesunden Lebensmitteln, die eurem Körper guttun. Wenn ihr das noch mit Sport verbindet, steht eurem Traumkörper und eurer Gesundheit nichts mehr im Weg!
Und ihr – seid ihr überzeugte Kalorienzählerinnen?
Nicht vergessen: Wenn euer Ziel die Bekämpfung von Cellulite ist, gibt es ein unschlagbares Trio : Sport, gesunde Ernährung und Massagen mit der Palpier-Roll-Technik mithilfe eurer Cellublue Schröpfköpfe.